Verwandlung – Teshigawara
Ballett

Von Saburo Teshigawara
Originalkompositionen von Tim Wright und Saburo Teshigawara, sowie Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergei Rachmaninow und anderen

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  • Szene aus ‹Verwandlung – Teshigawara›
    © Julian Mommert
  • Szene aus ‹Verwandlung – Teshigawara›
    © Julian Mommert
  • Szene aus ‹Verwandlung – Teshigawara›
    © Julian Mommert

  • Schweizer Premiere von ‹Metamorphose› (Uraufführung Göteborg 2014), Basler Version
  • ‹Like a Human› Uraufführung 
  • 2 Stunden mit Pause
  • Interessant für Menschen ab 10+

Ein poetisch pulsierender Zweiakter mit Tanz und Chor

Der japanische Choreographie-Pionier Saburo Teshigawara kreiert exklusiv für das Ballett Basel. Dieser zweiteilige Abend bietet  Gelegenheit, um das aussergewöhnliche Werk des japanischen Meisters zu erleben.

Der erste Teil besteht aus der Schweizer Erstaufführung des Erfolgswerks ‹Metamorphose›.  Als zweiter Teil ist ‹Like a Human› zu sehen, eine für das Ensemble des Ballett Basel geschaffene Choreographie. In einem beeindruckenden Zusammenspiel von Licht, Klang, Tanz und Körper, offenbart ‹Verwandlung – Teshigawara›, was uns menschlich macht und im Innersten zusammenhält. Kunst, die entsteht zwischen eindringlichen Bildern und poetischen Kalligraphien. Dynamisch atmend und atemberaubend zugleich, verwandeln sich Theaterräume in Skulpturen und Körper in Tanzdichtung, Literatur in Energie. Eine einzigartige Erfahrung, die bewegt.

Mit Originalkompositionen von Tim Wright und Saburo Teshigawara, sowie Musik von Olivier Messiaen, Maurice Ravel, Wolfgang Amadeus Mozart, Sergei Rachmaninow, Arcangelo Corelli, Tomaso Albinoni, Cesar Franck, Pavel Chesnokov

Saburo Teshigawara ist nicht nur in der Tanzwelt ein Star: Er wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, darunter dem Nobelpreis der Künste, dem Praemium Imperiale des japanischen Kaiserhauses, und dem Goldenen Löwen der Biennale von Venedig für seine Arbeit als Choreograph, Tänzer, Bildhauer, Designer und Maler, dem Bessie Award und die Ernennung zum Offizier des Ordens für Kunst und Literatur in Frankreich. Sein 40-jähriges Schaffen war weltweit zu sehen und es hat zahlreiche Künstler:innen beeinflusst.

Kurz vor der Premiere, während der Endproben, laden wir zu einem ersten exklusiven Einblick ein. Dabei lernen Sie den Choreographen Saburo Teshigawara kennen und erfahren mehr zu Stück, Stoff und Inszenierung. Anschliessend besuchen Sie eine Bühnenprobe.

  • Treffpunkt Foyer
  • 1 Stunde 30 Minuten
  • In der Regel auf Deutsch
  • CHF 10.–
  • Termin: 18. März 2024

Im Anschluss an die Vorstellung vom 14. Mai 2024 und nach der Vorstellung von ‹Tristan and Isolde› am 16. Mai finden im Foyer Publikumsgespräche statt. Mit Saburo Teshigawara, Rihoko Sato, Tänzer:innen und der künstlerischen Direktorin und Kuratorin Adolphe Binder, am 16. auch mit dem stellv. Künstlerischen Leiter Tilman O'Donnell. Tauschen Sie sich direkt mit den Bühnenkünstler:innen aus und stellen Sie alle Fragen, die Ihnen unter den Nägeln brennen!

Am 15. Mai findet ein Workshop für Semiprofesionelle, Profis und interessierte Tänzer:innen statt – eine Möglichkeit, die Bewegungsmethoden Teshigawaras kennenzulernen. Angeleitet wird der Workshop durch Ján Špoták, Choreographischer Assistent von ‹Verwandlung – Teshigawara› (und Teil der Originalbesetzung von ‹Metamorphose› aus 2014). 

  • 15. Mai, 17:00–19:00 Uhr
  • Treffpunkt Foyer
  • Bitte bequeme Trainingskleidung mitbringen
  • Kostenlos, mit Anmeldung

Anmeldung

Gastspiel im Rahmen von Steps 2024 – Schweizer Tanzfestival ‹Tristan and Isolde› 16. Mai 2024 Grosse Bühne. Mehr

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider & Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Die Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten ist jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

Büchertisch

Mit freundlicher Unterstützung durch den Medical Partner Theater Basel, das Kantonsspital Baselland, die Binding Stiftung,die Stiftung Basler Ballettgilde (bbg) und den Gönnerkreis.

Die Vorstellung am Freitag 31. Mai 2024 findet im Rahmen der 11. jährlichen Benefizgala zugunsten der Krebsliga beider Basel statt. Sämtliche Einnahmen des Abends fliessen in die Forschungsförderung der Krebsliga. Erstmals wird in 2024 der Forschungspreis der Krebsliga beider Basel vergeben. Das Ziel der Krebsliga ist es, den Fortschritt in der Behandlung bösartiger Tumoren und eine stetige Verbesserung der Überlebenszeit tumorkranker Patient:innen zu fördern.

  • Türöffnung 18:00 Uhr
  • Empfang inklusive Apéro 18:00–18:30 Uhr
  • Ballettvorstellung und Vergabe Forschungspreis 18:30–20:30 Uhr

Tickets 

Mediathek

Vor den Vorstellungen am 13./26. April und 14. Mai 2024 bietet das Ballett Basel eine geführte Bewegungseinheit mit dem Publikum an. So können Sie einige der Bewegungsmethoden des Choreographen Saburo Teshigawara nicht nur sehen, sondern auch fühlen. Die Einführung wird von einem Teammitglied des Ballett Basel geleitet. (Die reguläre Stückeinführung findet parallel dazu wie üblich statt!)

  • 13./26. April, 14. Mai 2024, 19:00 Uhr
  • Dauer ca. 20 Minuten
  • Treffpunkt: Tanzfläche unten im Foyer
  • kostenlos, mit Anmeldung
  • Auf Englisch und Deutsch 
  • keine spezielle Kleidung benötigt

Anmeldung

Saburo Teshigawara und Rihoko Sato bei ihrer Lecture-Performance auf der Kleinen Bühne


Treffen Sie Saburo Teshigawara, den japanischen Meister und Gewinner des renommierten Goldenen Löwen der Biennale in Venedig in verschiedenen Formaten und Dialogen. Bei zwei Lecture-Performances, die einen einzigartigen und tiefen Einblick in die Arbeit des Ausnahmekünstlers bieten.

  • 5./7. Oktober 2023, Kleine Bühne
  • Auf Deutsch und Englisch
  • Freier Eintritt, Anmeldung

Performance: Saburo Teshigawara, Rihoko Sato. Moderation: Adolphe Binder

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In ‹Like a Human› reicht die musikalische Palette vom Barock über Mozart bis zu Rachmaninow und Tschesnokow, wirkt aber in keinem Moment beliebig. Musik und Tanz begleiten sich hier nicht einfach gegenseitig, sie verschmelzen in einer Vollkommenheit, wie man sie selten sieht.
NZZ
Teshigawaras Choreografien leben vom einzelnen Moment, von der einzelnen Bewegung und Geste und ihrer Wirkung auf die Zuschauerinnen und Zuschauer. Es werden keine grossen Geschichten erzählt, die Bewegung der Tänzerinnen und Tänzer im Jetzt, im Raum, in der Zeit, im Licht und im Klang ist zentrales Element seiner Choreografien. Wer dies erkennt, für den offenbart sich mit ‹Metamorphose› und ‹Like a Human› eine vollkommen neue Welt an Bewegungsqualitäten.
Basler Zeitung
Es ist das Zögern, das Zweifeln und die Entscheidungsfindung, die Teshigawara in diesem Werk erkunden will. Das gelingt: Diese mentalen Prozesse verkörpern die Tänzerinnen und Tänzer durch ihre Bewegungen so explizit, dass sie sich von den Zuschauerrängen aus nachfühlen lassen.
BZ Basel
‹Verwandlung – Teshigawara› ist ein eindrücklicher Abend (...), und ist für die meisten ein visueller, künstlerischer und spiritueller Genuss geworden.
Tanznetz
Man verlässt den Saal mit einem tiefen Verständnis für die Unvollkommenheit menschlichen Daseins. Und das ist doch weit mehr, als man erwartet hatte.
Online Merker
Die Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Basel wachsen (in ‹Like a Human›) über sich heraus. Sie verkörpern ihre Figuren nicht, sie sind es. Jede und jeder ist ein Charakter mit ganz spezifischen Bewegungsmacken.
SRF
Vieles entwickelt sich aus der Vertikalen, was durch ihr bodenlanges, satinschimmernd-schwarzes Kleid und seinen dunklen Mantel unterstützt wird. Die Lichtregie lässt die Hände, die oft sehr schnelle Bewegungen ausführen und die Gesichter, hervortreten. Das Licht vereinzelt die beiden mal, mal führt es sie in einem gemeinsamen Raum zusammen. Das Hauptaugenmerkmal liegt auf dem dramatischen, geradezu elegischen Ausdruck. Für Teshigawara geht es nicht ums Tanzen, sondern darum die Essenz auszudrücken (...).
Badische Zeitung
Der zweiteilige Abend endet mit der Visualisierung wundervoll ausgewählter Musik von Corelli, Albinoni bis Mozart und Rachmaninov. Zurecht erntete die Performance an der Premiere frenetischen Applaus.
Biel-Benkemer Dorf-Zytig

Ballett Basel 23/24: