Willkommen

Das Theater Basel möchte ein Theater für alle sein und versucht deshalb, möglichst unterschiedliche Zugänge zu schaffen, so dass die Teilhabe allen offensteht. Zugänge sind all jene Aspekte, die Ihnen Ihren Theaterbesuch so ermöglichen, wie Sie ihn sich wünschen. Es profitieren also alle Besucher:innen von einem möglichst zugänglichen Theater.

Das Theater Basel strukturiert Zugänglichkeit in:

  • Zugänglichkeit zu Informationen
  • Zugänglichkeit zum Gebäude
  • Zugänglichkeit zur Veranstaltung
  • Zugänglichkeit zu künstlerischen Inhalten

Weiter Informationen zu den einzelnen Zugänglichkeiten finden Sie weiter unten. Gewisse Veranstaltungen am Theater Basel denken die Zugänglichkeit nicht nur mit, sondern stellen sie in den Mittelpunkt. Diese werden unter ‹Veranstaltungen› aufgeführt.

Das Ausbauen der Zugänglichkeit ist ein Prozess, in dem sich das Theater Basel fortwährend befindet. Ihr Feedback nehmen wir gerne entgegen:

a.frei@theater-basel.ch  
+41 (0)61 295 14 79

Bei diesen Veranstaltungen steht die Zugänglichkeit im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit Expert:innen aus Wohnheimen und dem UK-Netzwerk Nordwestschweiz hat das Theater Basel die ‹Sinnliche Führung mit UK› hinter die Kulissen entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Führung mit Metacom-Symbolen und Strukturierungshilfen nach dem TEACCH-Ansatz. Die Führenden nutzen PORTA-Gebärden und achten darauf, dass nicht nur visuelle, sondern auch viele haptische Eindrücke gewonnen werden können. Mehr

Individuelle Termine nach Absprache:
a.frei@theater-basel.ch
+41 (0)61 295 74 79

Tanzspuren – ein Tanzprojekt für Menschen mit neurologischen Herausforderungen wie Multiple Sklerose (MS) oder Parkinson – startet, nach einer erfolgreichen Pilotserie, kommende Spielzeit wöchentlich am Theater Basel! Inspiriert von der Zürcher Initiative „Connect“ verbinden wir Tanz, Musik und kreative Gestaltung.

Connect ist ein Tanzprojekt für Menschen, die mit neurologischen Herausforderungen wie Multiple Sklerose (MS) oder Parkinson leben. Der Impuls dazu kam von der Ballettdirektorin des Balletts Zürich, Cathy Marston, die mit ihrem Ballett The Cellist die Lebensgeschichte der an MS erkrankten und früh verstorbenen Jacqueline du Pré erzählt.

In Zusammenarbeit mit mehreren Partner:innen wurde ein Tanztraining für Menschen mit neurologischen Herausforderungen entwickelt. Tanzspuren führt diese Idee und dieses Wissen am Theater Basel weiter.

Die Tanzvermittlerin des Ballett Basel, Andrea Frei und weitere Tanzvermittler:innen werden die Stunde gestalten und sich dabei von den Tanzproduktionen des Ballett Basel inspirieren lassen. An den meisten Daten wird Livemusik die Tänzer:innen begleiten.

Die Stunde findet im Theater Basel statt. Jeden Donnerstag, ab dem 4.9.2025 bis zum 11.6.2026, ausser in den Schulferien. Jeweils von 14:30 bis 15:30 tanzen wir in der Galerie 7. Diesen geschützten Raum erreichen Sie über das Foyer Public.  Das Foyer Public, die Galerie 7, sowie die Toiletten sind rollstuhlgängig. Der Workshop ist kostenfrei. Wir freuen uns über eine freiwillige Spende nach eigenem Ermessen. Anmeldungen gerne an a.frei@theater-basel.ch oder 061 295 14 79

Bei Fragen oder Unklarheiten ebenfalls einfach an die Mailadresse schreiben oder anrufen.

Wir freuen uns auf Euch.

Das Theater Basel versucht Informationen zum Theaterbetrieb und zu den Veranstaltungen so aufzubereiten, dass sie möglichst zugänglich sind.

Die Website des Theater Basel ist barrierearm. Gemäss den internationalen Richtlinien des WCAG 2.1 AA wurde die Website im Februar 2023 zertifiziert. Hierfür kooperieren wir mit dem Kompetenzpartner für barrierefreie Technologie in der Schweiz ‹Zugang für alle›.

Im Rahmen der Aktionstage Behindertenrechte vom 15. Mai bis 15. Juni 2024 teilt das Theater Basel am 10. Juni 2024 seine Erfahrungen auf dem Weg zur Zertifizierung nach WCAG 2.1 AA. Mehr

Das Theater Basel bemüht sich um die Verwendung einer geschlechtersensible Sprache, so wie dies der Kanton Basel-Stadt empfiehlt. Konkret nutzen wir als Methodik den Doppelpunkt. Mit dieser orthotypografischen Strategie möchten wir berücksichtigen, dass Menschen verschieden sind, möchten die Stadtgesellschaft und unser Publikum möglichst breit ansprechen; immer mit der Haltung, dass uns Pluralität bereichert.

Am Theater Basel haben wir drei Hauptspielstätten: Die Grosse Bühne, die Kleine Bühne und das Schauspielhaus. Das Foyer Public, das von Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr zum Verweilen einlädt, befindet sich im Foyer der Grossen Bühne.

Informationen dazu, wie Sie uns mit dem Öffentlichen Verkehr oder mit privaten Fahrzeugen zu uns finden, haben wir auf der Infopage ‹Spielorte› zusammengefasst. Mehr

Vergünstigungen und Begleitungsmöglichkeiten sollen den Theaterbesuch allen möglich machen.

Assistenzhunde haben Zutrittsrecht ins Theater. Sie können bei der Garderobe warten oder mit in die Vorstellung genommen werden. Wir reservieren gerne einen geeigneten Platz für Sie. 

billettkasse@theater-basel.ch
+41 (0)61 295 11 33

Lust auf einen Vorstellungsbesuch, aber nicht allein? Sie wünschen sich eine Begleitung, die Sie unterstützt? In diesen Fällen kann KulturPLUS1 helfen.

Reservieren Sie sich bis eine Woche vor Vorstellung eine PLUS1-Eintrittskarte und wir vermitteln Ihnen eine:n PLUS1-Kulturbegleiter:in, welche:r Sie unterstützt und mit Ihnen den Theaterbesuch geniesst. Wohnen Sie im Raum Basel, dann bringt Sie der:die PLUS1-Kulturbegleiter:in von Zuhause ans Theater Basel und im Anschluss an die Vorstellung wieder zurück.

Sie bezahlen lediglich Ihre Eintrittskarte. Die Begleitung ist kostenlos.

billettkasse@theater-basel.ch
+41 (0)61 295 11 33

Info

‹Eins mehr› ist eine soziale Übereinkunft unter unseren Besucher:innen mit der Idee, gemeinsam kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.

Info

Personen mit einem IV-Ausweis erhalten 50% Ermässigung. Begleitpersonen von Rollstuhlfahrer:innen erhalten ebenfalls 50% Ermässigung.

+41 (0)61 295 11 33
billettkasse@theater-basel.ch

Was sich bei uns auf den Bühnen abspielt, das sollen Sie erleben. Darum bietet das Theater Basel unterschiedliche Zugänge zu künstlerischen Inhalten an – manche Angebote gelten an allen Terminen, andere an einzelnen Terminen.

Wir übertiteln alle Opernvorstellungen auf der Grossen Bühne und im Schauspielhaus (Premieren ausgenommen) in deutscher und englischer Sprache. Alle Schauspielvorstellungen auf der Grossen Bühne und im Schauspielhaus (Premieren ausgenommen) werden englisch übertitelt.

Alle unseren Bühnen sind mit einer FM-Höranlage (Funk) ausgestattet. Die Hörbügel (mit oder ohne Induktionsschleife) lassen sich individuell einstellen. Sie können an unseren Garderoben in den Foyers kostenlos ausgeliehen werden. 

Bei Audiodeskription werden gewisse Aspekte einer Vorstellung, z.B. das Bühnenbild, die Kostüme oder der ausschliesslich sichtbare Handlungsverlauf, durch eine auditive Beschreibung ergänzt. Die Audiodeskription wird live eingesprochen und über Kopfhörer ausgespielt.

Theater erleben – Oper entdecken

Ein gemeinsames Angebot der Kaserne Basel und dem Theater Basel.

Wir, die Kaserne Basel und das Theater Basel, spannen in der Saison 25/26 wieder zusammen, um ein gemeinsames Stücke-Paket mit Audiodeskription anzubieten. Audiodeskription bedeutet, dass die visuellen Anteile einer Performance, wie z.B. das Bühnenbild, die Kostüme oder der sichtbare Handlungsverlauf, durch eine Beschreibung über Kopfhörer eingesprochen werden. Gemeinsam werden wir mit Euch zwei ausgewählte Produktionen besuchen. Neben der technischen Barrierefreiheit durch Live-Audiodeskriptionen und Tastführungen im Vorfeld, geht es um einen vertieften Zugang zu den Inhalten der Angebote. Wir werden in die Stücke einführen, besprechen deren Formen und Ästhetiken und ordnen sie in den Kontext des zeitgenössischen Theaters und der Oper ein. Bei Möglichkeit werden auch Künstler:innen vor Ort sein und gleich selbst über ihre Arbeit sprechen und Fragen beantworten. Ein feiner Apéro darf natürlich nicht fehlen. Die Geräte werden jeweils vor Vorstellungsbeginn verteilt. Die eigenen Kopfhörer können mitgebracht werden und Assistenzhunde sind ebenfalls willkommen und im Zuschauer:innenraum erlaubt.

  • Samstag, 13. Dezember 2025: Klapa an der Kaserne Basel
  • Samstag, 14. März 2026: Grand Finale am Theater Basel

Zum Ablauf am 13.12.2025

Am Samstag,13.12.25 ist der Treffpunkt um 17:45 am Eingang der Kaserne Basel. Nach einer Tastführung im Bühnenraum gibt es einen kleinen Apéro. Die Vorstellung startet um 20:00 Uhr. Da die Produktion noch im Entstehungsprozess ist, steht noch keine Dauer fest. Weitere Informationen senden wir Euch im Voraus zu.

Zum Ablauf am 14.03.2026

Der Treffpunkt ist am Samstag,14.03.26 um 16:45 Uhr beim Haupteingang des Theater Basel auf der untersten Ebene des Foyers. Nach einer ca. einstündigen Tastführung im Bühnenraum gibt es einen kleinen Apéro, bevor wir zur regulären Einführung um 19:00 Uhr gehen. Um 19:30 Uhr ist Vorstellungs-Beginn, die Oper dauert 2 Stunden 30 Minuten inklusive Pause.

Kosten und Anmeldung Kosten: 70.- CHF für beide Abende zusammen. Anmeldung bis 14.11.2025 unter: a.frei@theater-basel.ch oder +41 (0)61 295 14 79

Das Angebot Theater erleben – Oper entdecken ist ein Paket zwischen den beiden Häusern. Wir freuen uns darüber dieses gemeinsame Paket bereits zum fünften Mal anzubieten. Falls ihr nur einen Abend besuchen möchtet oder weitere Fragen habt, kontaktiert uns. Meldet euch bei Interesse für die Kaserne unter m.mohr@kaserne-basel.ch oder +41 (0)61 666 60 27 oder bei a.frei@theater-basel.ch oder +41 (0)61 295 14 79 bei Interesse für das Theater Basel.

Informationen zu den ausgewählten Stücken

Klapa

Ein Chor, der schon lange keiner mehr ist, trifft sich auf einer Bühne. Nichts passiert. Stille. Und dann, ganz leise, beginnt doch jemand zu singen. Erinnerungen tauchen auf - an Lieder, Berge und das Meer. Eine Gruppe formt sich zu einem mehrstimmigen Chor. Doch wie entsteht Gemeinschaft? Und wie erfinden wir Traditionen neu? Patricija Katica Bronić bewegt sich in KLAPA zwischen Performance und Konzert. Mit Gesangsformen der dalmatinischen Klapa (dt. «Club») und dem schweizerischen Jodelgesang Zäuerle beginnt sie einen performativen Dialog zwischen Kulturen und Menschen.

Grand Finale – Ein Geistermusical in drei Akten

Wie kann das Leben abgeschlossen werden, wenn noch Rechnungen offen sind? Ein Bühnenunfall bringt eine Diva nicht nur um das Grand Finale ihrer Comeback-Show, sondern auch ums Leben. Nach ihrem Tod trifft sie auf einen Bestatter, der mit den Toten redet und ihnen ihre letzten Wünsche erfüllt. Diese Gabe versucht er seinem straffälligen Lehrling weiterzugeben. Für diese Musical- Uraufführung kehren Philipp Stölzl und Jan Dvořák (u. a. ‹Andersens Erzählungen›) zurück ans Theater Basel, gemeinsam mit Song und Theatermusik-Komponist Christoph Israel. Seine Songs lassen den bittersüssen, üppigen Sound der Filmmusicals aus den Sechzigern wiederauferstehen.

Auf Anfrage werden DSGS Verdolmetschungen für Einführungen, Nachgespräche oder weitere Anlässe angeboten. Meldet euch bei a.frei@theater-basel.ch

Dramaturgische Einführungen von:

Bei Relaxed Performances werden Konventionen in Aufführungsräumen aufgelockert: Das Saallicht ist während der gesamten Vorstellung gedimmt an, Zuschauer:innen dürfen den Saal jederzeit verlassen und auch wieder zurückkehren, laute Geräusche sowie unerwartete Stimmungswechsel werden, wo nicht vermeidbar, angekündigt.

Termine folgen

Um kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und um ein Theater für alle zu sein, arbeitet das Theater Basel mit unterschiedlichen Netzwerken zusammen.