Moby Dick – das Solo
Schauspiel

Nach Herman Melville
Wiederaufnahme 05.12.2022

  • 2 Stunden ohne Pause
  • Altersempfehlung: 12+
  • With English surtitles

Ein Klassiker der Weltliteratur als rauschhaftes Spektakel

Kapitän Ahab verfolgt zwanghaft den Drang, sich an dem riesigen weissen Pottwal zu rächen, der ihm ein Bein abgerissen hat. Wer Moby Dick zuerst sichtet, erhält eine Goldmünze. Die Männer, die mit dem Walfang ihr Brot verdienen, geraten in den Bann des charismatischen Schiffsführers und werden immer mehr Teil von Ahabs Rachewahn.

Die Inszenierung wird seit 2013 in Hamburg in einer Achterbesetzung gezeigt. Die Co-Schauspieldirektoren Antú Romero Nunes und Jörg Pohl inszenieren die für sie wegweisende Zusammenarbeit speziell für die Pandemiebedingungen in ein Solo um.

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider&Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Jetzt ist diese Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

B&T Büchertisch

Thalia Theater Hamburg

  • 05.12.
    Uhr
    2022-12-05 20:00:00 2022-12-05 22:00:00 Europe/Zurich Moby Dick – das Solo Info: https://www.theater-basel.ch/de/mobydick
    Grosse Bühne
    Theater Basel Theaterstrasse 7 4051 Basel
  • 20.12.
    Uhr
  • 20.01.
    Uhr
    2023-01-20 19:30:00 2023-01-20 21:30:00 Europe/Zurich Moby Dick – das Solo Info: https://www.theater-basel.ch/de/mobydick
    Grosse Bühne
    Theater Basel Theaterstrasse 7 4051 Basel
  • 28.01.
    Uhr
    2023-01-28 19:30:00 2023-01-28 21:30:00 Europe/Zurich Moby Dick – das Solo Info: https://www.theater-basel.ch/de/mobydick
    Grosse Bühne
    Theater Basel Theaterstrasse 7 4051 Basel
  • 10.02.
    Uhr
  • 17.02.
    Uhr
  • 25.02.
    Uhr
    2023-02-25 19:30:00 2023-02-25 21:30:00 Europe/Zurich Moby Dick – das Solo Info: https://www.theater-basel.ch/de/mobydick
    Grosse Bühne
    Theater Basel Theaterstrasse 7 4051 Basel

Ein Schiff, eine Mannschaft, ein Wal, eine Welt – ein Mann. Eine Farbenlehre, eine Eroberungsideologie, eine Todessehnsucht, ein Massenwahnsinn. Ein blutiges Handwerk, ein Aufbegehren gegen die eigene Zugehörigkeit zur Natur, ein Arbeitsalltag an Bord, ein Konkurrenzklamauk der Nationen – ein Mann. Nennt ihn Jörg Pohl. Wow! Normalerweise wartet man mit dem Applaus bis zum Schluss, aber das Baseler Moby-Dick-Solo gehört definitiv zu den Theaterereignissen, die im Gedächtnis bleiben werden.
Nachtkritik
Pohl kämpft sich durch Stürme und die zwischenmenschlichen Konflikte, legt sich in die Riemen der Beiboote, schlachtet einen Wal nach dem anderen ab. Die Boote, die Tiere und alles andere muss man sich dabei vorstellen. Zu Hilfe nehmen kann der Multi-Protagonist auf der weiten leeren Bühne lediglich Spritzflaschen mit Wasser oder Blut (das er ab und zu auch aus vollen Kesseln über sich leert) eine Wind- und eine Nebelmaschine. Es ist beeindruckend, welche Energie der Solist dabei an den Tag legt.
BZ Basel

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