Wie alles endet
Schauspiel

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  • Uraufführung
  • 1 Stunde 25 Minuten ohne Pause
  • Altersempfehlung: 12+
  • Auf deutsch

Ein neues Stück von Manuela Infante

Das Ende ist eine Erfindung. Zeit und Raum sind unendlich. Die Natur ist zyklisch. Doch der Mensch, speziell der westliche Mensch, will ein Happy End. Oder ein tragisches Ende. Hauptsache, einen Abschluss, einen Schlussstrich, einen Endpunkt. Doch welche politische Funktion haben die allgegenwärtigen Geschichten vom Ende der Welt? Warum ist es so schwer, sich eine Geschichte ohne Ende überhaupt vorzustellen? Die chilenische Regisseurin Manuela Infante ist Spezialistin dafür, komplexe theoretische Fragen sinnlich auf die Bühne zu bringen. Ihr Theater erzählt Geschichten auf ungewohnte Weise, oft mit Loops und Sprachschichten, immer mit feinem Humor.

In Kooperation mit dem Theaterfestival Basel

Digitaler Büchertisch

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider&Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Jetzt ist diese Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

Büchertisch

Mediathek

Autorin und Regisseurin Manuela Infante zelebriert dieses Endspiel als krude Melange aller erdenklichen Theaterformen: Tragödie, gewürzt mit Slapstick, eine possenhafte Komödie vor einem tief greifenden Unter- oder Hintergrund, Satire und Rührstück zugleich. Der Regisseurin und Autorin steht mit Elmira Bahrami, Marie Löcker und Gala Othero Winter ein vorzüglich aufspielendes Schauspielerinnentrio zur Verfügung, das den verzwickten Endzeit-Parcours ebenso lustvoll verspielt wie präzise ziseliert bewältigt.
bz Basel
Bahrami, Löcker und Winter sind sehr präsent auf der Bühne und exakt aufeinander eingespielt.
Badische Zeitung
Manuela Infante kommt aus Santiago de Chile zum ersten Mal nach Basel, um hier auch gleich die heute so leichtfertig ausgesprochenen Schlagworte vom Ende der Menschheit, Ende der Zeit oder Apokalypse zu hinterfragen. (…) Wie setzt man solche Ausrufezeichen sinnlich in Theater um? Rein besetzungstechnisch gesehen natürlich im Kollektiv. In einem kleinen, hochkarätigen Kollektiv, zusammen mit der Bühnenbildnerin Roció Hernandez und dem Komponisten und Sounddesigner Diego Noguera; aber vor allem mit den drei hinreissenden Schauspielerinnen Elmira Bahrami, Marie Löcker und Gala Othero Winter.
Journal21
Infante mahnt nicht im Sinne eines Idealismus, sie denunziert, auch mit bitterbösem Sarkasmus. (…) Das Stück sei in stundenlangen Improvisationen entwickelt worden. Das erlebt man. Elmira Bahrami, Marie Löcker, Gala Othero Winter wirken völlig aufeinander eingespielt und beweisen dabei komisches Talent.
OnlineReports

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