Salome
Oper

Drama von Richard Strauss
Text von Richard Strauss nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung

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Nur noch 3 Aufführungen

  • Eine Szene aus Salome
  • Eine Szene aus Salome
  • Eine Szene aus Salome

  • 1 Stunde 45 Minuten ohne Pause
  • Altersempfehlung: 12+
  • In deutscher Sprache
  • Mit deutschen Übertiteln / with English surtitles

Psychogramm einer dysfunktionalen Familie

Prinzessin Salome ist besessen von dem mysteriösen Propheten Jochanaan. Seinen Mund zu küssen, ist alles, was sie will. Da sich Jochanaan verweigert, verlangt Salome von ihrem Stiefvater, König Herodes, das Ungeheuerliche: den Kopf des Propheten in einer Silberschüssel. Herbert Fritsch inszeniert die Obsessionen der Figuren als groteske Familienaufstellung zwischen Totentanz und Fiebertraum. Heather Engebretson ist mit ihrer intensiven und viel gelobten Darstellung der Titelpartie erstmals am Theater Basel zu hören und zu sehen.

Koproduktion mit dem Luzerner Theater und dem Nationaltheater Mannheim

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider&Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Jetzt ist diese Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

Büchertisch

Ausgebildete Pädagog:innen betreuen Ihre Kinder, während Sie die Vorstellung besuchen. Nach Anmeldung beim Kartenkauf oder spätestens zwei Tage vorher unter billettkasse@theater-basel.ch.

  • Termin: 6. November 2022

Bei ausgewählten Opernvorstellungen gibt es neu zwei exklusive Plätze im Orchestergraben. Beobachten Sie das Zusammenspiel von Dirigent:in und Musiker:innen und erleben Sie den Orchesterklang aus unmittelbarer Nähe.

Online buchen

Das kulinarische Theatererlebnis. Verbinden Sie Ihren Theaterbesuch mit einem Mehr-Gänge-Menü in der neu eingerichteten Monteverdibar mitten im Theater. Das Menü beginnt jeweils 1 Stunde 30 Minuten vor Stückbeginn. Buchbar ab dem 1.10.2022  bei der Billettkasse und im Ticketshop für folgende Vorstellung von ‹Salome›: 12.11.2022, 18:00 Uhr.

Mit freundlicher Unterstützung durch Julius Bär

Mediathek

Heather Engebretson spielt die Salome mit einer Intensität, einer sprechenden Mimik, einer Körpersprache und expressiven Gestik, welche sowohl im Schauspiel als auch in der Oper sehr selten zu sehen ist.
Zentralplus
Salome ist in dieser Inszenierung keine verführerische Femme fatale wie sie in Musik, Malerei und Literatur gerne dargestellt wird. Sie ist ein pubertierender Teenie mit all den Unsicherheiten, Höhenflügen und Abgründen, die uns allen bestens bekannt sind. In ihr allein, und nicht in ihrem verwerflichen Wunsch, den Kopf des Jochanaan zu erhalten, zeigt sich die Dramatik des Stoffs. Er wird überzeugend und ausdrucksstark von Heather Engebretson dargeboten. Man nimmt ihr ab, was sie singt, und es ist gut zu sehen, wie sich die Dramatik ihrer Hilflosigkeit angesichts des Kopfes von Jochanaan auf die Zuschauer überträgt.
Basler Zeitung
Der verstörende Kopf in der Bühnenmitte antizipiert die Abgründe, die sich noch auftun werden. Auch das Sinfonieorchester Basel entfaltet beides: Schönheit und Schaudern. Dirigent Clemens Heil gibt den Holzbläsern Raum für ihre Girlanden und entwickelt mit dem Orchester einen edlen, runden Streicherklang, der ganz in der Spätromantik verwurzelt ist. Vor allem wahrt Heil immer die Balance und lässt das Orchester nie zu massiv werden.
bz Basel
Die phänomenale Singschauspielerin Heather Engebretson ist in dieser Oper einer Frauwerdung einmalig in ihrer beredten Mimik und Gestik, bis hin zu gymnastischen Übungen, ein Ballettmädchen, das den Eltern barfuss ihren einstudierten Tanz vorführt. Die Sopranistin beherrscht die Bühne, verausgabt sich, spielt und tanzt nicht nur intensiv und impulsiv, sie singt auch erregt und erregend, mit einer klaren, höhensicheren Stimme, ekstatisch zwischen Begehren und Abscheu, und verfügt beim Blick in die Gruft auch über die für eine Sopranlage ungewöhnlich tiefen Töne. 
Südkurier
Jason Cox verleiht Jochanaan Ausstrahlung und Würde. Mit seinem über grosse Reserven verfügenden Bariton macht er aus den Anklagen des Propheten kantable Botschaften. Ein Asket ohne Fehl und Tadel.
nmz Neue Musikzeitung
 

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