Michael
Gmaj
Dramaturgie

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Biographie

Michael Gmaj, 1980 in Gdańsk in Polen geboren, in Zürich aufgewachsen, ging nach einer Ausbildung zum Hochbauzeichner als Ausstattungsassistent ans Schauspielhaus Graz, wo er u. a. mit Henning Mankell und dem Teatro Avenida Mozambique zusammenarbeitete. Darauf folgten eigene Arbeiten als Bühnenbildner in Graz und Zürich. 2009 schloss er sein Studium der Dramaturgie in Leipzig ab. Assistenzen führten ihn an die Volksbühne Berlin, sowie zu Christoph Schlingensiefs ‹Eine Kirche der Angst›, produziert an der Ruhrtriennale. Daraus entstand eine enge Zusammenarbeit, insbesondere für seine Lesereise 2009, ‹Mea Culpa› in Wien, ‹Unsterblichkeit kann töten› in Zürich, die Projekte ‹Geschockte Patienten› und ‹Operndorf Afrika›. Mit der Regisseurin Carola Unser verbindet ihn eine besondere Zusammenarbeit; mehrere gemeinsame Stückentwicklungen kamen am Lichthof Theater in Hamburg zur Uraufführung. Bis zur Spielzeit 15/16 war er Dramaturg am Staatstheater Karlsruhe, wo er u. a. mit den Regisseur*innen Mina Salehpour, Malte Lachmann, Stefan Otteni, Csaba Polgár und dem Autor Falk Richter zusammenarbeitete. Ab 2016 war er in gleicher Funktion am Konzert Theater Bern tätig. Neben zahlreichen Uraufführungen, inszeniert von u. a. Marie Bues, Kieran Joel oder Zino Wey, betreute er das Autorenförderprogramm ‹Stück Labor›, dessen Koordination er 2020 übernahm. Ab 20/21 ist er Schauspieldramaturg am Theater Basel.

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