Onkel Wanja
Theatre

Drama in four acts by Anton Chekhov
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  • Eine Szene aus ‹Onkel Wanja›
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  • Resumption
  • 2 hours 35 minutes without an interval
  • Recommended age: 12+
  • With English surtitles

A timeless tale of a patchwork family in the countryside

Beat manages his deceased sister's company, «Rent-a-tent». With the proceeds he finances the career of his brother-in-law from his first marriage – an art professor he adores. This jack-of-all-trades returns from the big city penniless but with a young new wife. Beat himself had, for many years, dreamed of being an artist. But dreaming alone does not change the world, not even your own.

«This dialect Wanja offers everything the original did. Existential pain and humour, idealism drowned in booze and self-pity, the destruction of nature due to our laziness, the futility of all endeavour, because in the end everything stays the same.» bz Basel

Digital bookstall

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Bookstall

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Mediathek

Das Theater Basel hat sich mit dem Auftrag an den jungen Basler Autor Lucien Haug, eine Mundartfassung von Tschechows mit «Szenen aus dem Landleben» untertitelter Tragikomödie zu erstellen, selbst einen richtig guten Gefallen erwiesen. Haug, noch keine 30 und aus dem Talentpool am Jungen Theater Basel gestiegen, kann Mundartstücke. Seine Wanja-Adaption schaut Leuten von heute genau aufs Maul – und ins Herz. Angestaubt klingt hier nichts, in diesem sehr zeitgenössischen, mit Anglizismen übertupften Idiom. Aufgewirbelt wird ausgesprochen viel, in der Inszenierung von Co-Schauspieldirektor Antú Nunes.
Basler Zeitung
Tschechow auf Schweizerdeutsch! Zweifelsohne die Überraschung des Abends, das Theater hatte es bis zuletzt geheim gehalten, dem Premierenpublikum bleibt der exklusive Effekt vorbehalten, Tschechows Landgut-Klassiker ohne Vorgedanken plötzlich in die Deutschschweizer ‹Agglo› versetzt zu erleben. Man ist frappiert, wie gut das (meistenteils) klappt, ja errötet beinahe, wie treffend dem Basler Autoren Lucien Haug, verantwortlich für die Textfassung dieser Tschechow-Aktualisierung, und Regisseur Antú Romero Nunes ein Jetzt-Bild der Schweiz geglückt ist. Direkt: So genussvoll selbstmitleidig und sentimental kann man auch hierzulande sein. 
Nachtkritik
Wo ist Tschechows wunderbare Sprache hin? Warum tönt das alles plötzlich so «härzig»? (…) Ein erstaunlicher Effekt, der zeigt, wie wenig wir der eigenen gesprochenen Sprache trauen. Seit der Alphabetisierung wurden wir mit dem Gedanken imprägniert, dass im Ernstfall die Hochsprache gilt. Antú Romero Nunes' Inszenierung beweist das Gegenteil. Möglich macht das ein Ensemble, das wunderbar aufspielt.
BZ Basel

Weitere Arbeiten von Antú Romero Nunes