Christoph
Marthaler
Regie

Geboren in Erlenbach bei Zürich war Christoph Marthaler in den 1970er und 80er Jahren als Theatermusiker tätig. Von 1988 bis 1993 arbeitete er kontinuierlich am Theater Basel und begann selbst zu inszenieren. Mit ‹Murx den Europäer! Murx ihn! Murx ihn! Murx ihn! Murx ihn ab!› (Berlin, 1993) wurde seine neuartige Theatersprache auf deutschen Bühnen bekannt. Es folgten zahlreiche Inszenierungen an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, bei den Wiener Festwochen sowie immer wieder am Theater Basel. Von 2000 bis 2004 war Marthaler Intendant des Schauspielhauses Zürich, das in dieser Zeit zweimal zum Theater des Jahres gewählt wurde. 2010 war er (gemeinsam mit Olivier Cadiot) artiste associé beim Festival D’Avignon, von 2018 bis 2020 in gleicher Funktion bei der Ruhrtriennale. Zahlreiche seiner Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Marthalers Operninszenierungen waren u. a. in Paris, Zürich, Hamburg, Frankfurt, Madrid sowie bei den Salzburger Festspielen und Bayreuther Festspielen zu sehen. 2015 wurde Christoph Marthaler für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen der Theatersektion der Biennale Venedig ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Zürcher Kunstpreis, 2018 den renommierten Internationalen Ibsen-Preis. Am Theater Basel inszenierte Marthaler zuletzt im Jahr 2015 ‹Isoldes Abendbrot›.

Zum letzten Mal
Schauspiel
Uhr
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