Michelle
Steinbeck
Autorin

Michelle Steinbeck, geboren in Lenzburg, aufgewachsen in Zürich, ist Autorin, arbeitet als leitende Redakteurin der Fabrikzeitung und schreibt als Kolumnistin für die WOZ.

Ihr Debütroman ‹Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch›, erschien im Lenos Verlag, 2016, und war nominiert für den Deutschen sowie den Schweizer Buchpreis. 2018 folgte der Gedichtband ‹Eingesperrte Vögel singen mehr› bei Voland & Quist. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Fürs Neue Theater in Dornach schrieb sie u. a. die Trilogie ‹Chroniken von Dornach›, die lokalhistorische Ereignisse neu aufrollt und alternative Geschichte schreibt. 2018, 2019 und 2020 wurden die Stücke unter der Regie von Jonas Darvas uraufgeführt. Mit demselben und Daniel Wernli gründete Steinbeck das interdisziplinäre Kollektiv Drimäie. Drimäie, erfand und erforschte Partizipative Narrationsräume in Basel und im World Wide Web – etwa das Gentrifizierungs-Stadtspiel ‹Bebbi Ärger Dich!›

Zusammen mit Katja Brunner, Anaïs Meier, Gianna Molinari, Sarah Müller, Tabea Steiner und Julia Weber ist sie Mitbegründerin des feministischen Autorinnenkollektiv RAUF. Steinbeck studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel und studiert derzeit Soziologie und Philosophie an der Universität Basel.