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  • Club Für Melodien

    Club Für Melodien

    Der «Club Für Melodien» besteht aus den drei Musikern Victor Moser, Joël Fonsegrive und Fabian Chiquet.


    Victor Moser
    Victor Moser lebt mit seiner Familie in Basel. Er komponiert und produziert Musik für Film und Theater. So ist er u.a. für die Soundtracks der Kino-Dokumentationen «Walter Pfeiffer – Chasing Beauty» (Regie: Iwan Schumacher), «La Buena Vida» (Regie: Jens Schanze, Bayerischer Filmpreis 2015) und «Von heute auf morgen» (Regie: Frank Matter, Basler Filmpreis 2013) verantwortlich. Victor Moser hat sich als Musiker und Performer spezialisiert auf interdisziplinäre Projekte und Formate. Sei es mit der regelmässigen Entwicklung von Musiktheaterstücken, von Audiowalks zusammen mit der Autorin Eva Rottmann («Radio Gender», Kaserne Basel, «Dazwischenland», UPK Basel im Rahmen des Wildwuchs-Festivals) oder zusammen mit seinem Theaterkollektiv Glück mit der Entwicklung und Realisierung von «Glück präsentiert: Autokino» – einer Mischung aus Film, Performance, sozialer Skulptur und Happening.
    Als ausgebildeter Schauspieler (MA of Arts, Zürich) und Musiker ist er mit seinen Projekten oft in der freien Theaterszene an der Schnittstelle zwischen Musik und Theater tätig. In regelmäßiger Zusammenarbeit mit der Basler Pop Band The bianca Story hat er die Musik für mehrere Musiktheater geschrieben («M & The Acid Monks», «Gilgamesh must die!», «Peter Pan» u. a.). Nach erfolgreichen Gastspielen in Deutschland und der Schweiz (Kaserne Basel, Deutschen Oper Berlin, Konzerttheater Bern, Gessnerallee Zürich, Südpol Luzern u.a.) wurde der «M & the Acid Monks» Soundtrack auf Vinyl veröffentlicht (Motor Music). Als Soundesigner hat er u.a. für die Ausstellungen «Der junge Picasso-rosa und blaue Periode» (Fondation Beyeler) den Medienraum gestaltet (Konzeption: iart) und für «Die Picasso Story» (Kunstmuseum Basel, Regie: Gregor Brändli) den Film- und Set-Ton realisiert. Seit 2017 arbeitet er regelmässig als Musiker und Komponist am Theater Basel («Herr der Diebe», «Die Drei Räuber», «Exklusiv für alle»).

    Joël Fonsegrive
    Joël Fonsegrive wuchs als schweizerisch-französischer Doppelbürger in der Nähe von Basel (CH) zweisprachig auf. Nahm als Kind Klavierunterricht und entdeckte im Alter von 17 Jahren den E-Bass für sich. Spielte in verschiedenen Formationen & Projekten weltweit unzählige Konzerte, von Toronto bis Budapest via New York, Berlin, London, Paris.
    Seit 2009 ist er festes Mitglied & Bassist der Schweizer Band «The bianca Story» und machte 2010 in den Abbey Road Studios in London Studioaufnahmen für das Album «Coming Home» sowie diverse Musiktheaterproduktionen (u. a. «M & The Acid Monks» 2012 sowie «Gilgamesh Must Die!» 2014, beide u.a. an der Deutschen Oper Berlin, «Peter Pan» 2015 am Konzerttheater Bern). Studierte Musik an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss sein Bachelor- & Masterstudium jeweils mit Auszeichnung ab. Arbeitet als freischaffender Musiker, Musical Director, Produzent & Songwriter, ist Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste und unterrichtet nebenbei E-Bass, Klavier & Gitarre. Lebt in der Nähe von Basel & in Berlin.

    Fabian Chiquet
    Als Musiker gründete Chiquet 2006 zusammen mit Elia Rediger die Band The bianca Story. Mit ihr tourte er seit der Gründung in ganz Europa und hat sich neben Album-Veröffentlichungen mit Inszenierungen wie «M&The Acid Monks» und «Gilgamesh Must Die!» einen Namen im Feld des Musiktheaters gemacht. Sie wurden nach dem Gewinn des Basler Pop Preises bei Tim Renner‘s Label Motor Music (Berlin) unter Vertrag genommen. Danach erreichten sie 2013 mit dem Album «DIGGER» die bis dahin höchste je gesammelte Crowdfunding Summe für Musik in Europa (90'000 Euro). The bianca Story‘s Clubhit «Dancing People Are Never Wrong», der schon über zwei Millionen YouTube Klicks erreicht hat, stammt aus der Feder Fabian Chiquets.
    Seit 2013 entwickelt er Musik- & Tanztheater Projekte in Eigenregie. Sein Debüt «Parade», wie auch «The Wedding Party Massacre» tourte in der ganzen Schweiz. Momentan arbeitet er zusammen mit der Rapperin Steff La Cheffe am Musiktheater «ALICE», das im November 2017 in Bern uraufgeführt wird. Als Künstler stellte Chiquet in diversen Gallerien und Off-Spaces aus und hatte seine ersten Museumsausstellungen im Osthaus Museum Hagen und im Kunsthaus Langenthal. In diesem Zusammenhang erschien auch der Katalog «Dancing High Low» im Verlag für moderne Kunst, Nürnberg. Für seine Video- & Soundinstallationen hat er verschiedene Schweizer Kunstpreise erhalten.
    Die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern und Musikern ist zentraler Bestandteil seiner Produktionen. Dabei beschäftigt er sich immer wieder mit den Inszenierungsstrategien der Populärkultur. Das Magazin «Annabelle» sagt über seine Arbeit: «Nirgendwo tanzen Kunst, Pop und Performance derzeit enger miteinander als im Discokugelkosmos des Basler Multitalents.» 

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