deutsch english

Ballett

Premiere Spielplan Ensemble

Oper

Premiere Spielplan Ensemble

Schauspiel

Premiere Spielplan Ensemble
  • Hans Neuenfels

    Hans Neuenfels

    Hans Neuenfels wurde 1941 in Krefeld geboren. Schon in frühen Jahren veröffentlichte er Lyrik und Prosa, seine Schauspiel- und Regieausbildung erhielt er am Max Reinhardt Seminar in Wien. 
    Er inszenierte u. a. am Schauspiel Frankfurt, das er unter der Leitung von Peter Palitzsch mitprägte, in Stuttgart, Hamburg, Berlin, München, Zürich und Wien. Von 1986 bis 1990 war er Intendant der Freien Volksbühne Berlin. Er drehte Filme über Heinrich von Kleist, Robert Musil, Jean Genet und August Strindberg. Seit 1974 führt er Opernregie, er erarbeitete u. a. in Frankfurt Giuseppe Verdis «Aida» und «Macbeth», Franz Schrekers «Die Gezeichneten» und Ferruccio Busonis «Doktor Faust»; in Paris die Uraufführung von York Höllers «Der Meister und Margarita», an der Oper Stuttgart Richard Wagners «Die Meistersinger von Nürnberg», Wolfgang Amadeus Mozarts «Die Entführung aus dem Serail», «Don Giovanni» und die Uraufführung von Adriana Hölszkys Oper «Giuseppe e Sylvia», zu der er das Libretto schrieb. Bei den Salzburger Festspielen inszenierte er im Jahr 2000 Wolfgang Amadeus Mozarts «Così fan tutte» und im darauffolgenden Jahr Johann Strauss’ «Die Fledermaus».
    In Berlin arbeitete er zunächst an der Deutschen Oper und inszenierte dort u. a. Giuseppe Verdis «La Forza del Destino», «Rigoletto», «Il Trovatore», «Nabucco», Bernd Alois Zimmermanns «Die Soldaten» und im Frühjahr 2003 Wolfgang Amadeus Mozarts «Idomeneo»; später auch an der Komischen Oper (dort u. a. «Lady Macbeth von Mzensk» von Dmitri Schostakowitsch. «Die Zauberflöte» von Mozart, «La Traviata» von Verdi und Aribert Reimanns «Lear») und an der Staatsoper Unter den Linden, dort zuletzt «Ariadne» von Richard Strauss (2015), «Salome» ist für das Frühjahr 2018 in Vorbereitung. Seine Inszenierung von Richard Wagners «Lohengrin» eröffnete die Bayreuther Festspiele 2010.  Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2005 und 2008 wurde er zum «Opernregisseur des Jahres» gewählt. Im Sommer 2011 erschein «Das Bastardbuch: Autobiographische Stationen», seine viel beachtete Autobiographie.

  • svg-sprite