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  • Alexander Ekman

    Alexander Ekman

    Der gebürtige Schwede Alexander Ekman tanzte beim Königlich Schwedischen Ballett, beim Cullberg Ballet und beim Nederlands Dans Theater 2, bevor er 2006 seine Tänzerkarriere beendete, um sich ganz auf das Choreografieren zu konzentrieren. Seitdem sind die Werke des jungen Choreografen international gefragt und repräsentieren in ihrer Verbindung von Entertainment, Überraschung und Irritation einen einmalig originellen Stil. 2006 gelang Ekman mit «Flockwork» für das NDT 2 sein internationaler Durchbruch, der alsbald Werke für u.a. das Cullberg Ballet, die Compañia Nacional de Danza, das Göteborg Ballett, das Berner Ballett, das Ballet de l’Opéra du Rhin, das Cedar Lake Contemporary Ballet, das Staatstheater am Gärtnerplatz und das Boston Ballet nach sich zog. Sein erstes abendfüllendes Ballett schuf Alexander Ekman 2011 mit «Ekman’s Triptych» für das Cullberg Ballet. Im selben Jahr arbeitete er als Lehrer und Choreograf an der Juilliard School in New York City, bevor er 2011 bis 2013 Associated Choreographer beim Nederlands Dans Theater wurde. 2010 landete Ekman dort mit «Cacti» einen Welthit: Das Werk wurde mit zahlreichen Preisen wie dem Olivier Award (2012) oder dem Helpmann Award (2013) ausgezeichnet, tourt immer noch durch die ganze Welt und wurde zuletzt von der Sydney Dance Company interpretiert. Ähnlich wie bei «Cacti», wo Ekman auch für Bühne und Kostüme verantwortlich zeichnete, tritt er bei seinen Werken oft zusätzlich als Komponist oder Videokünstler in Erscheinung. Vor allem seine Filme erhalten dabei immer mehr Interesse als eigene Form. So schuf Ekman 2009 für und mit dem Cullberg Ballett den Tanzfilm «40 Meters Under», der im schwedischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, und erarbeitete 2014 mit dem Choreografen Mats Ek die Videoprojektionen für dessen Werk «Håll Plats». Seit ihrer ersten gemeinsamen Produktion «Tyll» für das Königlich Schwedische Ballett im Jahr 2012 verbindet Ekman eine enge Zusammenarbeit mit dem Komponisten Mikael Karlsson. Mit ihm kreierte er seine abendfüllenden narrativen Arbeiten «A Swan Lake», 2014 am Norwegischen Nationalballett in Oslo uraufgeführt, sowie «Midsommarnattsdröm» 2015 und «Escapist» 2019 für das Königliche Schwedische Ballett in Stockholm und «Play» 2017 für das Pariser Opernballett. Nachdem sich Ekman 2013 mit «Cacti» im Rahmen des Ballettabends «Nordic Lights» beim Semperoper Ballett vorgestellt hatte, entwickelte er für dieses seine vierte abendfüllende Arbeit: »COW». Diese wurde 2016 mit dem deutschen Theaterpreis «Der FAUST» ausgezeichnet.

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