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  • Anu Komsi

    Anu Komsi

    Die finnische Koloratursopranistin Anu Komsi ist mit ihrem umfangreichen Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne auf der Opernbühne und im Konzertsaal gleichermaßen etabliert. Zu ihren Erfolgen zählt u. a. die Uraufführung von John Zorns «La Machine de l’Être» an der New York City Opera. Eine besonders enge künstlerische Bindung hat sie mit Esa-Pekka Salonen, dessen Werke «Floof» und «Wing on wing» sie zur Uraufführung brachte und auch auf CD einspielte. Ihre Aufnahme von Jonathan Harveys Liederzyklus «White as Jasmine» erhielt 2008 den Gramophone Award in der Sparte Moderne. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2012 mit Morton Feldmans «Neither». Eigens für Anu Komsi komponierte George Benjamin in seiner Oper «Into the little hill» eine der beiden Hauptrollen, mit der sie erfolgreich bei international renommierten Festivals zu erleben war. Für Anu Komsi komponierte Kaija Saariaho die «Leino songs». Ihr Opernrepertoire umfasst mehr als 40 Rollen, zu denen Ligetis «Aventures» und «Nouvelles aventures», die Titelrollen in James Dillons «Philomela» und in Stravinskys «Le rossignol» ebenso zählen, wie Lulu, Nanetta, Königin der Nacht, Michaela, Zerbinetta, Norina, Gilda und Susanna. Als Olympia in Offenbachs «Hoffmanns Erzählungen» war sie an den Opernhäusern Bremen und Frankfurt zu erleben. Sie war an Häusern wie der Opéra Bastille und dem Théâtre du Châtelet in Paris, der New York City Opera, der Finnish National Opera sowie den Opernhäusern in Stuttgart und Frankfurt zu hören. Mit der Lady Sarashina in Peter Eötvös’ gleichnamiger Oper, einer Neuproduktion in Warschau, nahm Anu Komsi 2013 eine neue Partie in ihr Repertoire auf. Zu ihrem Konzertrepertoire zählen u. a. Werke wie Bergs «Der Wein», Debussys «Chansons de Jeunesse», Mahlers 2., 4. und 8. Sinfonie, György Kurtágs «Kafka Fragmente» und «Chantefleurs et chantefables» von Witold Lutosławski. Als Konzertsängerin arbeitete sie mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem
    New York Philharmonic Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra und dem Ensemble Modern. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sakari Oramo, Franz Welser-Möst, Heinz Holliger, Peter Eötvös, Rudolf Barshai und Alan Gilbert. Anu Komsi ist Gründerin und künstlerische Leiterin des Kokkola Opernsommers. Hier inszenierte sie 2012 Detlev Glanerts Oper «Drei Wasserspiele» und Vivaldis «La verità in cimento». Das Festival wurde 2008 mit dem finnischen Staatskunstpreis ausgezeichnet; im selben Jahr erhielt sie den Kulturpreis der Finnischen Kulturstiftung.

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