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  • Johan Inger

    Johan Inger

    Der Schwede Johan Inger, geboren in Stockholm 1967, absolvierte sein Tanztraining an der Royal Swedish Ballet School und an der National Ballet School in Kanada. Von 1985 bis 1990 tanzte er mit dem schwedischen Royal Ballet in Stockholm. Von den Arbeiten von Jiři Kyliáns fasziniert, wechselte Inger 1990 zum Nederlands Dans Theater und blieb dort bis 2002. Seine erste Choreografie für das Nederlands Dans Theater schuf er 1995 mit «Mellantid», das sein  offizielles Debüt als Choreograf markierte. Es war Teil des Holland Dance Festivals und sofort ein voller Erfolg. «Mellantid»  brachte ihm den Philip Morris Finest Selection Award 1996 in der Kategorie Zeitgenössischer Tanz und wurde  2001 für den Laurence Olivier Award in der Kategorie Best New Dance Production nominiert.
    Seit seinem Debüt, hat Inger diverse Werke für das Nederlands Dans Theater kreiert, darunter «Sammanfall», «Couple of Moments»,«Round Corners» und «Out of breath». Für seine Stücke  «Dream Play» und «Walking Mad» erhielt er den Lucas Hoving Production Award im Oktober 2001. Für «Walking Mad» - in einer für das Cullberg Ballett überarbeiteten Version - erhielt er den Danza & Danza Award 2005. Der Choreograf wurde mit holländischen Preisen wie dem Golden Theatre Dance Prize 2000 des VSCD Dance Panel und dem Merit Award 2002 des Stichting Dansersfonds '79 ausgezeichnet. Im Jahr 2013 erhielt Inger den renommierten Carina Ari Award in Stockholm für seine weltweite Förderung der schwedischen Kunst und des Tanzes.
    Inger verliess 2003 das  Nederlands Dans Theater, um die künstlerische Leitung des Cullberg Balletts in Stockholm zu übernehmen. Es entstanden zahlreiche Stücke für diese Kompanie, wie «Home and Home», «Phases», «In Two», «Within Now», «As if», «Negro con Flores» u.a.  Für das 40-jährige Bestehen des  Cullberg Balletts im Jahr 2007, schuf er das Werk «Point of Eclipse». Im Sommer 2008 gab Inger die künstlerische Leitung des Cullberg Balletts ab, um sich ganz dem Choreografieren zu widmen. Im Februar 2009 produzierte er ein neues Werk für Cullberg Ballett mit dem Titel «Position of Elsewhere». Seit 2009 ist Johan Inger als Associate Choreographer mit dem Nederlands Dans Theater verbunden. Im Mai 2010 feierte das Göteborg Ballett mit dem Stück «Falter» Premiere, und im September 2010 präsentierte das Nederlands Dans Theater I «Tone Bone Kone». 2011 schuf Inger sein Erfolgsstück «Rain Dogs», basierend auf Musik von Tom Waits, für das Ballett Theater Basel. Es folgeten 2012 «I New Then», für Nederlands Dans Theater 2,  und im Jahr 2013 «Sunset Logic», für das Nederlands Dans Theater 1. Im September 2013 folgte  «Tempus Fugit» für das Ballett Theater Basel.  Nach «BRISA», 2014 für das Nederlands Dans Theater 2 choreografiert, präsentierte er 2015 seine «Carmen» mit der Compaňia Nacional de Danza in Madrid und «Sacre du Printemps» mit dem Royal Swedish Ballet in Stockholm. Im 2015 entstand «One on One», für das Nederlands Dans Theater 2. Sein jüngstes Werk «Bliss» für das Aterballetto hatte im März 2016 premiere und im Mai 2016 erhielt Johan Inger  den Benois de la Danse-Preis für seine Werke «One on One» und «Carmen». Mit «Peer Gynt – eine Biografie» hat er bereits ein abendfüllendes Ballett mit und für das Ensemble des Ballett Theater Basel choreografiert.

    Foto: Bengt Wanselius

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