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  • Richard Wherlock

    Ballettdirektor

    Richard Wherlock

    Ballettdirektor

    Geboren in Bristol (GB). Studium an der renommierten Ballet Rambert School London und Tänzer in deren Kompanie. Gewinner des Förderpreises des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler 1992. Von 1991 bis 1996 Ballettdirektor am Theater Hagen, anschliessend für drei Spielzeiten Direktor des Luzerner Balletts, dann künstlerischer Leiter und Choreograf des Berlin Ballett an der Komischen Oper Berlin. Richard Wherlock arbeitete u. a. mit Werner Schroeter und Willi Decker zusammen.

    Seit 2001/2002 ist er Direktor und Chefchoreograf des Ballett Theater Basel, und von 2004 bis 2009 war er Intendant des Festivals «basel tanzt». Für das Ballett Theater Basel schuf er zahlreiche Choreografien. Besonders erfolgreich sind seine Adaptionen der grossen Klassiker wie «A Swan Lake», «Traviata – Ein Ballett», «Carmen», «Juditha Triumphans», «Eugen Onegin» oder «Tewje» – abendfüllende Handlungsballette, die Wherlock mit zeitgenössischer Tanztechnik neu interpretiert hat. Als Choreograf arbeitete er u. a. für folgende Kompanien: New English Contemporary Ballet, Tanzforum Köln, Scapino Ballet Rotterdam, Finnish Dance Theatre Helsinki, Ballett Staatstheater Braunschweig, Rumänisches Nationalballett, The Icelandic Ballet, Ballet National de Nancy et de Lorraine, Ballet National de Marseille, Ballet de l’Opéra de Nice, aalto ballett theater essen, Europa Danse (UNESCO), Ballett der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, Singapore Dance Theatre, Ballett der Vereinigten Bühnen Graz, Tiroler Landestheater Innsbruck, Introdans in Arnheim (NL), Ballett des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, Phoenix Dance Theatre Leeds, Ballet Contemporáneo del Teatro San Martín/Argentinien und Seoul Ballet Theatre Korea.

    Ausserdem schuf Richard Wherlock einen Ballettabend für Les Étoiles de l’Opéra national de Paris und für das Ballet du Grand Théâtre Bordeaux. Beim International Music Festival in Luzern entwickelte er Choreografien zu Opern von Monteverdi und Rossini. Zu seinen Arbeiten für Film und Fernsehen gehört die Choreografie für den Film «Hasards ou Coïncidences» von Claude Lelouch. Diese Arbeit wurde 1998 an der Biennale in Venedig sowie an den Festivals von Montreal und Chicago präsentiert. Für den mehrfach prämierten Tanzfilm «Passengers» – von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), RM Associates und 3sat produziert – erhielt er den Prix Italia 2000. Sein erfolgreicher Film «One Bullet Left» – ebenfalls von SRF produziert – wurde 2003 mit der «Rose d’Or» beim Internationalen Festival der Fernsehunterhaltung ausgezeichnet. 1999 wurde Richard Wherlock für den internationalen Tanzpreis «Benois de la Danse» nominiert. 2003 schuf er die Choreografie zum Musical «West Side Story», das auf der Bregenzer Seebühne aufgeführt wurde.

    Er war Mitbegründer von SiWiC, einem schweizerischen internationalen Weiterbildungskurs in Choreografie von 1997 bis 2011. Regelmässig werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim renommierten Prix de Lausanne Richard Wherlocks Choreografien getanzt. Wherlock ist Jurymitglied bei internationalen Tanzwettbewerben in Rom, Florenz, Hannover, Paris und Valencia. Ausserdem ist er Jurypräsident der Migros-Stipendien für Tanz. 

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