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  • Marius Felix Lange

    Marius Felix Lange

    Der 1968 geborene Berliner Komponist Marius Felix Lange studierte Geige in Berlin, Köln und Klagenfurt, Schulmusik in Stuttgart, Filmmusik an der Filmakademie Ludwigsburg sowie Komposition bei Ulrich Leyendecker in Mannheim.

    Ein wesentlicher Höhepunkt seiner Karriere war 2005 der erste Preis beim 1. Internationalen Kompositionswettbewerb Köln für die Oper für Kinder und Erwachsene «Das Opernschiff oder Am Südpol, denkt man, ist es heiß». Mit «Schneewittchen» (UA Oper Köln 2011, frz. Erstaufführung 2012 an der Opéra National du Rhin, Schweizer Erstaufführung 2014 in Fribourg durch Opéra Louise) und der Oscar Wilde-Oper «Das Gespenst von Canterville», (UA 2013 am Opernhaus Zürich, deutsche Erstaufführung 2014 an der Komischen Oper Berlin, österreichische Erstaufführung 2019 an der Volksoper Wien), etablierte sich Lange als Komponist grosser Familienopern. Es folgten Kompositionsaufträge der Jungen Oper Rhein-Ruhr, für die er «Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte» (UA 2014) sowie «Die Schneekönigin» nach Hans Christian Andersen (UA 2016) schrieb.

    Weitere Aufträge erfolgten durch die Junge Oper Stuttgart («KRIEG»), die Philharmonie Luxemburg («Momotaro, der Pfirsichjunge»), und die Salzburger Festspiele («Der Gesang der Zauberinsel oder: Wie der Rasende Roland wieder zu Verstand kam» nach Ariosts «Orlando furioso»). Mit «Schellen-Ursli» gelangt nach «Momotaro» und «Der Gesang der Zauberinsel seine dritte Oper in diesem Jahr zur Uraufführung. Bei allen drei schrieb er, wie schon zum «Schneewittchen» und zur «Schneekönigin», auch das Libretto.

    Neben seinen Opern komponiert Lange auch sinfonische Werke («Das Orchester zieht sich an»), Kammermusik (z. B. «Nutcracker’s Nightmare», UA 2013 durch Hilary Hahn und Cory Smythe in der Berliner Philharmonie) und Lieder. Bis 2012 schrieb er zudem Filmmusik, darunter für Filme wie «Rose» (Deutscher Fernsehpreis «Bester Film» 2007), «Das wahre Leben» und «Mein Herz in Chile», dessen orchestral aufwändiger Soundtrack auf CD erschien.

    2017 wurde Marius Felix Lange für den Musikautorenpreis der GEMA in der Kategorie Musiktheater nominiert.

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