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  • Dea Loher

    Dea Loher

    Dea Loher gehört zu den meistgespielten deutschsprachigen Dramatikerinnen. Sie wurde 1964 in Traunstein/Bayern geboren und studierte Philosophie und Germanistik in München sowie Szenisches Schreiben an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1989 lebt sie als Autorin in Berlin. Auf ihr erstes Stück, «Olgas Raum» (UA 1992), folgten u. a. «Tätowierung» (UA 1992) und «Leviathan» (UA 1993).

    Seit 1995 verbindet sie eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andreas Kriegenburg, der in der Folge nahezu alle ihre Stücke zur Uraufführung brachte: «Fremdes Haus» (UA 1995) am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. «Blaubart – Hoffnung der Frauen» (UA 1997) am Bayerischen Staatsschauspiel München. «Adam Geist» (UA 1998) am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. «Berliner Geschichten» (UA 2000) am Niedersächsischen Staatstheater Hannover. «Die Schere» (UA 2001) am Burgtheater Wien (als einleitender Monolog der Doppelinszenierung «Dantons Tod/Der Auftrag»). Am Thalia Theater in Hamburg «Magazin des Glücks I-V» («Licht» - «Hände» - «Deponie» - «Hund» - «Sanka») und VII («Futuresong») (UA 2001/02), «Magazin des Glücks VI» («Samurai») (UA 2002), «Unschuld» (UA 2003), «Das Leben auf der Praca Roosevelt» (UA 2004), «Quixote in der Stadt» (zusammen mit Kriegenburg/ Simonetti) (UA 2005), «Das letzte Feuer» (UA 2008).

    Ausserdem entstanden «Manhattan Medea» (UA 1999) beim Steirischen Herbst Graz, Inszenierung Ernst Binder; «Klaras Verhältnisse» (UA 2000) am Burgtheater Wien, Inszenierung Christina Paulhofer; «Der dritte Sektor» (UA 2001) am Thalia Theater Hamburg, Inszenierung Dimiter Gotscheff und «Land ohne Worte» (UA 2007), Münchner Kammerspiele.

    Für ihre Arbeit erhielt Dea Loher zahlreiche Preise und Auszeichnungen: Dramatikerpreis der Hamburger Volksbühne für «Olgas Raum» 1991. Playwrights Award des Londoner Royal Court Theatre für «Olgas Raum» 1993. Goethepreis der Mülheimer Theatertage für «Tätowierung» 1993. Preis der Frankfurter Autorenstiftung 1993. Wahl zur Nachwuchsdramatikerin der Jahre 1993 und 1994 in Theater heute. Fördergabe des Schiller Gedächtnispreises von Baden-Württemberg 1995. Jakob-Michael-Reinhold-Lenz- Preis der Stadt Jena für «Adam Geist» 1997. Gerrit-Engelke- Preis der Stadt Hannover für ihr Gesamtwerk 1998. Mülheimer Dramatikerpreis für «Adam Geist» 1998. Else Lasker-Schüler-Dramatikerpreis 2005 des Pfalztheaters Kaiserslautern für ihr Gesamtwerk. Bertolt Brecht-Preis 2006. Mülheimer Dramatikerpreis für «Das letzte Feuer» 2008. Den Preis der Stiftung Preussische Seehandlung 2009 (Berliner Literaturpreis) und den Joseph-Breitbach-Preis 2017 für ihr Gesamtwerk.

    Ihr Stück «Diebe» ist im Auftrag des deutschen Theaters entstanden und wurde 2009 von Andreas Kriegenburg im Deutschen Theater uraufgeführt. Nach der Premiere von «Unschuld» (Regie Michael Thalheimer) 2011, folgten 2012 die Uraufführungen «Am schwarzen See», inszeniert von Andreas Kriegenburg und «Gaunerstück», eine Koproduktion mit dem Ro Theater Rotterdam, inszeniert von Alize Zandwijk. Dea Lohers erster Roman «Bugatti taucht auf» erschien 2012.

    «Diodati. Unendlich» ist nach «weine nicht, singe» (2015) Dea Lohers zweites Libretto. Beide Texte entstanden für den Komponisten Michael Wertmüller.

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