Saint François d’Assise
Opera

Opera in three acts and eight scenes by Olivier Messiaen

  • 3 hours 40 minutes with an interval
  • Recommended age: 12+
  • In French
  • With German surtitles
  • With English surtitles

Heute wird noch gespielt!

Die Vorstellung der Oper ‹Saint François d'Assise› findet heute, den 28. Oktober, wie geplant statt. Wir spielen heute voraussichtlich bis auf Weiteres zum letzten Mal.

Mehr Informationen folgen diesen Freitag, 30. Oktober.

Information

Monumental opera about the ultimate questions on a spectacular arena stage

He lived in voluntary poverty and preached to animals. The radical life of Saint Francis of Assisi inspired Olivier Messiaen’s only opera. The composer created a huge mosaic of sound using vivid images, intense orchestral colours and atmospheric bird calls. The artistic director Benedikt von Peter stages this masterpiece of the 20th century as an existential borderline experience in a world after the catastrophe. On Márton Ágh’s spectacular arena stage, the audience becomes part of the action.

Just ten times in three weeks!

Termine & Tickets

01.11.
O'Clock
2020-11-01 16:00:00 2020-11-01 19:40:00 Europe/Zurich Saint François d’Assise Einführung 15:30 Uhr

Kinderbetreuung wird angeboten

Info: https://www.theater-basel.ch/en/saintfrancoisdassise
Grosse Bühne
Theater Basel Theaterstrasse 7 4051 Basel
12+

About the work

NEW! Instead of a matinée – before the premiere

Shortly before the premiere, during the final rehearsals, we invite you to take a exclusive look behind the scenes. During an initial introduction you will get to know the artistic team and learn more about the production, inspiration and staging. Afterwards you will witness a stage rehearsal.

  • Meeting point is the foyer
  • 1 hour 30 minutes
  • CHF 10
  • Usually in German
  • Date: 05.10.2020, 7 pm 

Childcare

We take care of your children while you enjoy the performance. Book when purchasing your ticket.

Date: 01.11.2020, 4 pm

Thank you!

With support from Theaterverein Basel

Pressestimmen

Was spektakulär ist: An diesem Haus wurde ein Solistenensemble zusammengestellt, allen voran Nathan Berg als François, das alles an diesem Abend gibt und das bis in die kleineren Partien überzeugt.
Deutschlandfunk Kultur
Sängerisch musste sich niemand ­Vorwürfe gefallen lassen, beeindruckend waren Rolf Romei als Leprakranker, Alfheiour Erla Guðmundsdóttir als Engel und vor allem Nathan Berg in der ­Titelrolle: eine Parforce-Leistung des kanadischen Bass­baritons, der praktisch pausenlos auf der Bühne stand, aber bis zum Ende stimmlich nie Kompromisse eingehen musste.
BZ
Benedikt von Peter, der so kluge Fachmann fürs Schwierige, scheinbar Uninszenierbare, zeigt zum Auftakt seiner Intendanz am Theater Basel jetzt eine echte Deutung des Stücks. Man muss vor dieser grossartigen Leistung aller Mitwirkenden sämtliche Hüte ziehen! Und die Strahlkraft von Messiaens Musik ist auch in Basel so gross, dass sie eben doch eine (Hinter-)Tür zum Himmel auflässt, nein, aufreisst (...).
BR Klassik
Die junge isländische Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir fristet wie die anderen ein Almosen-Dasein und lässt mit ihrer sanften, meist nur mit leichtem Vibrato geführten Stimme ihre göttliche Natur erkennen. Aber auch das Sinfonieorchester Basel (SOB) unter der Leitung von Gastdirigent Clemens Heil, einem langjährigen Künstlerpartner Benedikt von Peters, trägt zur Stimmung bei: sei es mit virtuosen Perkussions-Einlagen, sei es mit zauberhafen, Sternschnuppen-artigen Klängen der Ondes Martenots.
Basler Zeitung
Nathan Berg ist ein grandioser Sängerschauspieler.
Süddeutsche Zeitung
Benedikt von Peter hat es geschafft, mir diesen seltsamen Heiligen ganz nahe zu bringen. (...) Weil man ihn mag, geht einem auch sein Ende nahe. (...) Man glaubt nach dieser Aufführung, dass es da etwas gibt, was nicht von dieser Welt ist.
SRF 2 Kultur
Bleibt am Ende der Eindruck, dass Benedikt von Peter trotz aller Widrigkeiten ein schwieriges Werk in eine schwierige Zeit überführt hat. Mit aller Fortune, die es für einen Neustart (unter nachvollziehbaren Hygienebedingungen) im Moment auch braucht. Oder, im Sinne Franz von Assisis: als kleiner, alles Dunkel erhellender Sonnenstrahl.
Badische Zeitung
Spricht es für oder gegen Messiaen, dass der ‹Heilige Franzikus› auch in dieser Kammerversion seinen Charakter nicht verliert? Allerdings lag die musikalische Leitung dieser doppelten Erstaufführung bei dem Dirigenten Clemens Heil auch in besten Händen. Souverän, umsichtig und unaufgeregt hält er die Fäden dieser hoch komplizierten und aufwendigen Inszenierung in der Hand, gibt dem hervorragend vorbereiteten, auf der offenen Bühne positionierten Sinfonieorchester Basel die Hauptrolle als instrumentales Alter Ego des singenden Franzikus.
Frankfurter Allgemeine
Die Streicher entfalten trotz ihrer geringen Besetzung seidigen Glanz. Die Blechbläser verlieren nichts an Prägnanz. Der ständige Wechsel zwischen lyrisch-weichen und nervös akzentuierten Passagen gelingt kontrastscharf. Messiaens charakteristische Akkordschichtungen verbinden sich zu intensiven Farbmischungen. (...) Und nicht zuletzt liegt es auch am Dirigenten Clemens Heil, dass die Komplexität von Messiaens Musik so gut zu erfassen ist: Der Luzerner Musikdirektor gibt klare Impulse, belebt den Rhythmus und setzt die oft blockhaft isolierten Orchestergruppen bruchlos in Verbindung zueinander.
NZZ
Das Werk ist halb Oper, halb Oratorium, irgendwo zwischen Parsifal und der heiligen Messe. Wie der Musikwissenschaftler Paul Griffiths schreibt, besteht ein gewisser Widerspruch zwischen Messiaens dogmatischem katholischen Glauben und seiner Offenheit für die unzähligen musikalischen Einflüsse, die in Saint François zu hören sind. Die neue Inszenierung treibt diesen Widerspruch noch weiter, zweifelt einerseits an der Weltanschauung Franziskus’, erkennt aber gleichzeitig an, dass die Musik und die frommen Gefühle, die sie hervorruft, das Zeug haben, uns in Ekstase zu versetzen. 
VAN Magazin
Die Streicher entfalten trotz ihrer kleinen Besetzung seidigen Glanz. Die Blechbläser verlieren nichts von ihrer Schärfe. Der ständige Wechsel zwischen weichen, lyrischen und nervösen, scharf akzentuierten Passagen gelingt kontrastreich.
Die Deutsche Bühne
Das Sinfonieorchester Basel spielte unter der Leitung von Clemens Heil ungemein farbenreich und engagiert, (…) Unter den Gesangssolisten ragt der kanadische Bassbariton Nathan Berg hervor, der die Titelpartie ohne Ermüdungserscheinungen, mit stets geradlinig und differenziert geführter Stimme darbot. Den Engel singt mit lupenreinem, charismatischem Sopran die isländische Sängerin Álfheidur Erla Gudmundsdóttir. In einer kleineren, aber wirkungsvoll ausgefüllten Rolle ist Rolf Romei als Leprakranker zu erleben. Auch die kleineren Partien sind ausgezeichnet besetzt. (...) Der Opernstart des neuen Theaterleiters Benedikt von Peter ist damit rundum gelungen, und da insgesamt nur zehn Aufführungen angesetzt sind, muss man sich beeilen, noch ein Ticket zu erhalten.
Onlinereports
Der Bariton Nathan Berg singt sich bewundernswert klar und unangestrengt durch diese ungemein schwierige und monströse Partie. Der Engel (Álfheiður Erla Guðmundsdóttir) überzeugt mit einem schönen weichen Sopran und das Ensemblemitglied Rolf Romei (Tenor) zeigt als Leprakranker einmal mehr, was er draufhat. Wunderbar klingt auch der Chor des Theater Basel, der für die Zuschauerinnen und Zuschauer unsichtbar vom Bühnenturm hinunter für stimmungsvolle, fast schon sphärenhafte gesangliche Kommentare sorgt.
Stadtschreiber