MILF
Theatre

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  • Eine Szene aus MILF
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  • 1 hour 10 minutes without an intermission
  • Premiere
  • Recommended age: 16+

The cruelness of home

Last season, the Basel-based author and actor Anne Haug was the author-in-residence at Theater Basel. During this period, she came up with a text about returning home, revenge, money and class differences. A woman returns to the village she grew up in and goes in search of her oldest enemy. In the encounter with him and other former companions, she looks for the solution to all her problems. What should actually produce a terrible reckoning in fact becomes a personal confrontation with the eternal shackles of one’s own origins. The director is Sahar Rahimi, a founding member of the Monster Truck collective with whom she works at the intersection of performance and visual art.

Dates follow

Mediathek

Ein klassisches Mittelstandsdrama, wäre da nicht die symbolträchtige Inszenierung. Denn Haug und Rahimi verstehen ihr Stück als feministisches Werk, und so überspitzen sie die Rollen der Frauen jenseits vom Schön- und Muttersein bis ins Absurde. (…) Der Abend überzeugt mit grässlichen Frauenrollen, die es in dieser drastischen Explizitheit nur selten zu sehen gibt.
bz Basel
Die Inszenierung geht bewusst an die Grenzen des Erträglichen. Sie fasziniert aber auch durch eine stringente formale und ästhetische Linie, die sich durch den Abend zieht. Regisseurin Rahimi konnte sich auch auf ein wunderbares Team auf und hinter der Bühne verlassen. Evi Bauer hat ein Bühnenbild und Kostüme entworfen, die als ästhetische Horrorvorstellungen mit der grausigen Geschichte wetteifern. Und nicht zuletzt begeistern die Darstellerinnen und Darsteller auf der Bühne, die sich voll und ganz auf das Spiel einlassen.
Stadtschreiber
Mit den übertriebenen Horrorfantasien und den dick aufgetragenen Klischees hätte man sich auch eine schrille Groteske über den gärenden Nudelauflauf des Alltäglichen vorstellen können. Aber das Stück besteht wesentlich daraus, ernsthaft bürgerliche Eingespurtheit und Rollenverständnisse zu zelebrieren. (…) Die melancholischen Songs, der ausgefeilte Soundtrack der Live-Musikerin Franziska Ameli Schuster erfüllen die Bühne mit Sentiment. Eine Entdeckung ist auch Edgar Eckert als Dominik, der die Ambivalenz zwischen ernstem, gutem Willen und Abgründen und Hilflosigkeit auch ohne äusserliche Regung spürbar macht.
Nachtkritik
Eine Geschichte von Besitz und Eifersucht. Eine kleine Idee mit einer starken Inszenierung. Die Regisseurin Sahar Rahimi macht aus dem Text einen sehr aufregenden Abend. (…) Ein Abend, der sehr musikalisch gedacht ist und viele musikalischen Überraschungen birgt.
Deutschlandfunk Kultur