Il ritorno d’Ulisse in patria
Opera

A participatory project based on the opera by Claudio Monteverdi 
Premiere 07.11.2021
  • Eine Szene aus Il ritorno d'Ulisse in patria
  • Eine Szene aus Il ritorno d'Ulisse in patria
  • Eine Szene aus Il ritorno d'Ulisse in patria

  • 2 hours 20 minutes without an interval
  • Recommended age: 12+
  • With the use of Strobe light
  • In Italian, with German and English surtitles
  • From 20/21

Baroque opera with men from Basel

Monteverdi’s opera is about the returning home of Odysseus. But instead of the hero, men from Basel will occupy the stage. Together with the singers and the instrumental ensemble I Musici de la Cetra, they tell of Odysseus’ fate, a tale of belonging and alienation. The young Polish director Krystian Lada has already picked up various awards for his innovative music theatre productions. Monteverdi’s baroque masterpiece meets the electronic sounds of the British producer Matthew Herbert. Mezzo-soprano Katarina Bradić returns to Theater Basel in the role of Penelope.

Digitaler Büchertisch

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider&Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Jetzt ist diese Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

Il ritorno d'Ulisse in patria

NEU! Statt Matinée – Vor der Premiere

Kurz vor der Premiere, während der Endproben laden wir ein zu einem ersten exklusiven Einblick. In einer Einführung zu Beginn lernen Sie das künstlerische Team kennen und erfahren mehr zu Stück, Stoff und Inszenierung. Anschliessend besuchen Sie eine Bühnenprobe.

  • Treffpunkt Foyer
  • 2 Stunden
  • In der Regel auf Deutsch
  • CHF 10.–
  • Termin: 3.11.2021, 18:30 Uhr

Corona Icon

Hören Sie die ‹Einführung zum Mitnehmen› für Stücke auf der Grossen Bühne und im Schauspielhaus! Abonnierbar auf Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts. Alle Folgen finden Sie unten in der Mediathek.

Schon in ihrer Auftrittsarie ‹Di misera regina› verfallen der Sängerin nicht nur die Freier auf der Bühne, sondern auch Zuhörerinnen und Zuhörer: Ihre Stimme fliesst wie von selbst, feine Schattierungen künden von Sehnsucht, zum Wort ‹morte› verstummt die Musik auf beklemmende Weise, zum hell und offen gesungenen ‹ritorno› keimt neue Hoffnung auf. Bradićs eindringlicher Diktion und ihrem dunkel grundierten Mezzosopran kann man sich kaum entziehen.
Basler Zeitung
Penelope steht ganz im Zentrum der Inszenierung. (...) Hier erfährt Katarina Bradić im Prolog die menschliche Zerbrechlichkeit. Hier wird sie von den drei Freiern, die von den als Menschen verkleideten Göttern verkörpert werden, heftig bedrängt. Aber diese Penelope bleibt dank Bradićs dunklem, tragfähigem Mezzosopran stark und widerstandsfähig, zeigt aber auch gegenüber ihrem Sohn Telemachos (präsent: Jamez McCorkle) ihre weiche Seite.
bz Basel
Mit seinem schwerelosen, betörenden Altus ist Théo Imart in gleich drei Rollen (Amor, Juno, Amphinomos) musikalisch ein echter Glücksbringer. 
Badische Zeitung
Da wird geklettert, geturnt und gegrapscht. Und ordentlich gesungen: Katarina Bradić ist mit kleinem, aber warmem Mezzosopran eine bewegende Penelope, Théo Imart singt mit etwas scharfem Countertenor einen der penetranten Freier, Rolf Romei setzt seinen barockerprobten Tenor in mehreren Rollen ein, Alex Rosen ist ein furchtgebietend kräftiger Bass, Stefanie Knorr bezaubert als amorgleiche Minerva-Sopranistin, Jamez McCorkle erfüllt die Basspartie des Sohnes Telemachos mit sonorer Klangfülle, und Ronan Caillet bewährt sich als Eumaios. Martin Hug spielt (und singt!) mit routinierter Komik die Partie des sprayenden, ausländerfeindlichen Vielfrasses Iros.
OnlineReports
Den Schmarotzer Iros, der von den Freiern verköstigt wird, macht die Regie zum ausländerfeindlichen Wutbürger mit Gummistiefeln und Giftspritze auf dem Rücken. Schauspieler Martin Hug bewältigt die gesanglichen Herausforderungen wie die Lamento-Parodie zu Beginn des dritten Aktes mit vollstem Einsatz.
nmz - Neue Musikzeitung