Metamorphosen
Schauspiel

Nicht verpassen!
Nur noch 3 Aufführungen

Nach Ovid

  • 3 Stunden 30 Minuten mit Pause
  • Altersempfehlung: 16+
  • With English surtitles

Stückinfo

Ein niemals endendes Lied in grosser Besetzung mit Band

Ovids ‹Metamorphosen› sind die Quelle vieler bekannter Geschichten: von Shakespeare über Goethe und Kafka bis Lynch und Cronenberg. Im Erzählen von Geschichten wohnt die anarchische Kraft der Verwandlung. Und die kann sogar den Tod hinter sich lassen. Wer erzählt, hat recht. Wer erzählt, lebt. Antú Romero Nunes inszeniert den Klassiker über Gött*innen, Menschen und Hero*innen, Monster, Nymphen und Musen in alltäglicher Verkleidung. Ein genreübergreifender Reigen. Ein Lied, das niemals aufhört zu spielen.  

Termine & Tickets

14.12.
Uhr
2020-12-14 19:30:00 2020-12-14 23:00:00 Europe/Zurich Metamorphosen Einführung 19:00 Uhr

Info: https://www.theater-basel.ch/de/metamorphosen
Schauspielhaus
Theater Basel Schauspielhaus Steinentorstrasse 7 4051 Basel
16+
25.01.
Uhr
2021-01-25 19:30:00 2021-01-25 23:00:00 Europe/Zurich Metamorphosen Einführung 19:00 Uhr

Info: https://www.theater-basel.ch/de/metamorphosen
Schauspielhaus
Theater Basel Schauspielhaus Steinentorstrasse 7 4051 Basel
16+
13.02.
Uhr
2021-02-13 19:30:00 2021-02-13 23:00:00 Europe/Zurich Metamorphosen Info: https://www.theater-basel.ch/de/metamorphosen
Schauspielhaus
Theater Basel Schauspielhaus Steinentorstrasse 7 4051 Basel
16+

Rund ums Stück

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Metamorphosen

Künstlerisches Team

Besetzung

Pressestimmen

Nunes und sein Ensemble reflektieren diesen Stoff auf kluge und berührende Weise. Ovid hat eine Enzyklopädie menschlicher Dramen und Komödien erstellt, Nunes eine Sammlung der Theatermittel: das Chorische und der Monolog, Dokumentarisches und Slapstick, Trash und klassisches Drama, Kalauer und eiskalter Dialog, Popsongs und Metatheater gehen fliessend ineinander über.
BZ
Das neue Basler Schauspielensemble darf gleich in der ersten Premiere zeigen, was es drauf hat: verdammt viel. Ovids ‹Metamorphosen› hat Antú Romero Nunes sehr stark in Szene gesetzt. […] Ganz wunderbar gelungen ist die Musik, die weit mehr ist als Begleitung: Die Pianistin Anna Bauer hat melancholische Songs komponiert, die diese ‹Metamorphosen› fast in eine Revue verwandeln. […] Hauptsache, sie spielen. Und wie! Der Jubel im Schauspielhaus war groß und ausdauernd.
Badische Zeitung
Er hat es wieder erfolgreich gewuppt, er hat es geschafft: Das Theater Basel unter Benedikt von Peter startete mit einem Theaterorkan in die neue Saison. Hochkomisch, pathetisch, spielwütig, irre phantastisch und gefühlsberserkerhaft. Der Regisseur Antú Romero Nunes, dieser Hochbegabte des Theaters, verantwortet den Aufreger. [Seine] clever gebaute und wie eine Maschine ineinander verzahnte Klassiker-Ausweidung wühlt als kulturgeschichtlicher Caterpillar in Ovids Text nach deren Verwertungszusammenhängen durch die westliche Literatur- und Filmgeschichte. [... ] Anna Bauer hat für [Michael Klammer als] Ganymed Jazz–Balladen geschrieben, und wenn er sie interpretiert, ist er ein Tom Waits. Das neue Ensemblemitglied Barbara Colceriu ist die unerreicht komische Diva des Abends und spielt den Phaeton, hier aber nicht als Sohn, sondern als Soul-Queen und Tochter des Apollon
NZZ
Nunes und Mitstreiter*innen veranstalten grosses Metatheater mit allen möglichen Erzählformen – und steigern damit Ansätze, die sich bei Ovid finden. Auch er wechselt ja von Erzählung zu innerem Monolog. Und die Götter oder Geschmacksgrenzen waren auch ihm nicht immer heilig, wenn er Effekt machen konnte. Gelegenheit für alle Mitglieder des Ensembles, ihre teilweise ausdrucksstarken Organe zum Klingen zu bringen. Es bewährt sich als Ganzes mit Esprit und Spiellust in den verschiedenen Erzählformen. Barbara Colceriu (Phaeton) und Jonas Dassler (Herakles) ragten als komische Supertalente heraus.
Nachtkritik
Das ausnahmslos starke Ensemble bewältigt dabei im raschen Rollenwechsel einen ganzen Almanach an Neurosen – vom pubertären Formel-1-Rausch im Sonnenwagen (Barbara Colceriu als Phaeton), über den essgestörten Ehestreit (Sven Schelker als Tereus) bis zur verbotenen Affäre von Tochter und Vater (Paula Beer als Myrrha). Das hat Klasse, Szene um Szene. Und in der Tat: Die Götter müssen verrückt sein.
BaZ
Mit ‹Metamorphosen› gibt das neue Schauspielensemble ein grosses Versprechen ab für ein Theater, das grosse Lust macht auf mehr davon. Auf ein Theater, das ein Fest für (tolle) Schauspielerinnen und Schauspieler (und hier auch Musikerinnen und Musiker) sein will und kann. […] Endlich wieder Theater. Und erst noch eines, das man ohne Einschränkungen weiterempfehlen kann.
Stadtschreiber
Grossartige Schauspielerinnen und Schauspieler, jede und jeder hat eine eigene Kraft und eine eigene Farbe und ich bin sehr gespannt darauf, sie in weiteren Aufführungen zu sehen.
SRF Regionaljournal