- Ca. 2 Stunden 30 Minuten inklusive Pause
- Interessant für Menschen ab 14+
- In italiano
- Mit deutschen Übertiteln
- With English surtitles
Poetischer Totentanz zwischen Macht und Wahnsinn
Ermutigt durch die Weissagungen der drei Hexen und den Ehrgeiz seiner Lady, tötet Macbeth den König und reisst die Herrschaft an sich. Eine Spirale grausamer Morde setzt sich in Gang. Weit entfernt von der ersehnten Macht, wird das Paar von der Schuld erfasst, die ihre Tage und Nächte durchdringt. Verdis Musik schildert die dramatische Intensität ohne Ruhepausen bis zum Wahnsinn. Regisseur Herbert Fritsch entdeckt die Groteske in der tragischen Schwärze. Iain MacNeil gibt in der Titelpartie sein Debüt am Theater Basel, und Publikumsliebling Heather Engebretson kehrt als Lady Macbeth zurück.
Mediathek
- Musikalische Leitung – (14.02.2026 / 01.03.2026 / 12.03.2026 / 26.03.2026 / 28.03.2026), (18.03.2026 / 21.03.2026)
- Inszenierung, Bühne und Kostüme –
- Bühnenbildmitarbeit –
- Co-Kostümbild –
- Lichtdesign –
- Chorleitung –
- Dramaturgie –
- Einstudierung Knabenkantorei Basel –
Martin Ohm,Oliver Rudin,Rolf Herter
- Macbeth –
- Banco – (12.03.2026 / 18.03.2026 / 21.03.2026 / 26.03.2026 / 28.03.2026), (14.02.2026 / 01.03.2026)
- Lady Macbeth –
- Dame der Lady Macbeth –
- Macduff –
- Malcolm –
- Arzt –
- Diener / Mörder / Erscheinung –
-
König Duncan –
Peter Keller
-
Fleanzio, zwei Erscheinungen –
Jeremias Frisch,(14.02.2026 / 18.03.2026 / 28.03.2026),Serafin Müller,(01.03.2026 / 12.03.2026 / 21.03.2026 / 26.03.2026),Laurent Stark,(14.02.2026 / 18.03.2026 / 28.03.2026),Emile Schubert (Knabenkantorei Basel)(01.03.2026 / 12.03.2026 / 21.03.2026 / 26.03.2026)
- Chor des Theater Basel
- Extrachor des Theater Basel
- Knabenkantorei Basel
- Sinfonieorchester Basel
Im Anschluss an die Vorstellung vom 30. Januar und 21. März 2026 findet ein Nachgespräch statt.
Bei ausgewählten Opernvorstellungen gibt es zwei exklusive Plätze im Orchestergraben. Beobachten Sie das Zusammenspiel von Dirigent:in und Musiker:innen und erleben Sie den Orchesterklang aus unmittelbarer Nähe.
- zwei Plätze im Orchestergraben
- CHF 100.– pro Platz
Dirigent Dirk Kaftan treibt undmässigt das Sinfonieorchester zum eindrücklichen Orchesterklang, der präzise zwischen dramatischem Fortissimo und einnehmend leise und zurückhaltend gespielten Passagen wechselt. Der eindrückliche Bariton des Macbeth-Darstellers MacNeil begeistert ebenso wie der facettenreich vorgebrachte Sopran von Engebretsons Lady Macbeth. Hervorzuheben ist zudem der Chor mit seinen überzeugenden spielerischen und musikalischen Auftritten, von denen es bei Verdis «Macbeth» gar viele gibt: ob als Hexenreigen oder aber als Krieger, als gebeuteltes Volk.
Diese jüngste Basler Opernproduktion ist für Auge und Ohr ein grosses Spektakel.
Eine richtig gelungene Inszenierung!
Iain MacNeil kann nicht nur Rad schlagen, wow, seine Lady Macbeth (beim Singen) stemmen oder wie ein Uhrpendel bewegen - sein Bariton wird der Titelpartie mit einem gewaltigen Ausdrucksspektrum und Volumen in hohem Maße gerecht. […] Engebretsons Sopran überrascht in seiner Variabilität ein ums andere Mal.
Alle atmosphärischen Veränderungen werden durch die großartige Lichtregie von Cornelius Hunziker initiiert, der auch mit fahrbaren Scheinwerfern arbeitet, Wände optisch wackeln lässt und mit Schattenspiel Dramatisches ankündigt. Licht aus - der Mord geschieht. Licht an - die Leiche liegt am Boden.
Iain MacNeil assoit son personnage avec une assurance à toutes épreuves, de son baryton-Verdi idéal, proche du ténor, clair et altier, à la projection souveraine et égale. Quelle voix!
Regisseur Herbert Fritsch und Dirigent Dirk Kaftan zaubern Verdis Oper «Macbeth» mit Charme und Witz auf die grosse Bühne.