Pop-up-Format im Foyer: 1 Stunde, 1 Klassiker

In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.
Goethe

Hamlet, Käthchen, Othello, Medea. Das Schauspiel macht ernst mit dem Bildungsauftrag. Jeden Monat geben wir ein anderes Werk des klassischen Kanons zum Besten. Aufbereitet als Solo. Auf einer eigens dafür entworfenen Kleinstbühne im Foyer. Aufführungsdauer eine Stunde. Eintrittspreis gering.

Bei dem spartenübergreifenden Projekt beteiligen sich auch Ballett und Oper im Rahmen von ‹Klassikermaschine spezial›. Ausgehend von der grundsätzlichsten aller Fragen des Theaters: Was hat das mit mir zu tun?

If you steal from an author it’s plagiarism; if you steal from many it’s research
Wilson Mizner

Eine One-Man-Show von und mit Ensembletänzer Javier Rodríguez Cobos, inspiriert von der Pink-Panther-Filmreihe. Über Physical Theatre, Tanz und Video nähert sich Cobos nicht nur dem tollpatschigen Inspektor Clouseau an, sondern auch anderen Figuren aus dem ersten Pink-Panther-Film: dem Phantom, einem Meisterdieb, der das Pink-Panther-Juwel stehlen will, sowie Clouseaus Frau, die mit dem Phantom unter einer Decke steckt. 

Im ersten Film ‹The Pink Panther› und in den meisten Fortsetzungen wird der Inspektor vom legendären Slapstick-König Peter Sellers verkörpert. Alle Versuche, ihn neu zu besetzen, waren weniger erfolgreich. Der Erfolg dieser Filme lässt sich also scheinbar nicht wiederholen ohne Sellers. Umbesetzungen, Doppelbesetzungen und Neuinterpretationen einer Rolle sind in der darstellenden Kunst und insbesondere in der Tanzbranche sehr üblich und von den Künstler*innen werden immer mehr Kompetenzen und interdisziplinäre performative Fähigkeiten verlangt. Ausgehend vom Motiv des Diebstahls geht Cobos der Frage nach, was Stehlen oder Kopieren in den darstellenden Künsten bedeutet. Gibt es überhaupt noch ein Original oder ist alles irgendwoher geklaut?

Verschoben. Neue Aufführungsdaten folgen.

Nach Euripides

von und mit Marie Löcker und Jörg Pohl

Leider vorbei

Nach Shakespeares ‹Ein Sommernachtstraum› mit Liedern aus Henry Purcells ‹The Fairy-Queen›

Vier Liebende, Feen und eine Blume treffen sich in einem Wald. Das berühmte Stück von Shakespeare wird in einer rauschenden Stunde aufgeführt. Begleitet von der Musik von Henry Purcells ‹The Fairy-Queen›, gesungen von den jungen Talenten von OperAvenir.

  • Musikalische Leitung – Leonid Maximov
  • Inszenierung – Caterina Cianfarini
  • Bühne – Marion Menziger
  • Dramaturgie – Niels Nuijten