Intermezzo
Oper

Eine bürgerliche Komödie von Richard Strauss
Letzte Aufführung 26.09.2021

  • 3 Stunden mit Pause
  • Altersempfehlung: 12+
  • In deutscher Sprache
  • Mit deutschen Übertiteln, with English surtitles

Stückinfo

Tempo, Pointen, anarchischer Spass – Herbert Fritsch inszeniert erstmals in Basel

Ein aberwitziger Opernschwank im Plauderton. Kaum hat sich Hofkapellmeister Robert Storch auf eine Reise begeben, sorgt der pikante Brief einer gewissen Mieze Meier für Verstimmung bei Gattin Christine. Filmschnittartig springt das Konversationsstück zwischen Szenen und Schauplätzen hin und her, zwischen Wohnzimmer und Wirtshaus, zwischen Schlittenfahrt und Skatrunde.
Der international gefeierte Regisseur Herbert Fritsch inszeniert Strauss’ selten gespielte Ehe- und Eifersuchtsoper. Sopranistin Flurina Stucki und Bariton Günter Papendell spielen und singen das streitende Ehepaar.

Rund ums Stück

Digitaler Büchertisch

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider&Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Jetzt ist diese Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

Intermezzo

Treueprogramm für Abonnent*innen

Beginnen Sie den Abend mit einer persönlichen Begrüssung durch Intendant Benedikt von Peter bei einem Cüpli. Danach gibt der Dramaturg Roman Reeger eine Einführung. Anschliessend Vorstellungsbesuch mit einem Pausenapéro bei Anwesenheit der künstlerischen Leitung.

Das Treueprogramm ist Abonnent*innen vorenthalten, die für die Vorstellung um 20% reduzierte Billette erhalten. Maximal 50 Personen.

  • Datum: 26. September 2021

Termine & Tickets

26.09.
Uhr
2021-09-26 18:30:00 2021-09-26 21:30:00 Europe/Zurich Intermezzo Treueprogramm Spezial

Einführung 30 Min. vor Beginn

Info: https://www.theater-basel.ch/de/intermezzo
Grosse Bühne
Theater Basel Theaterstrasse 7 4051 Basel
30.–
100.–

Mediathek

Extra Wochen – Festival 20.08. bis 03.10.21

Header Extra Wochen

Neun Stücke konnten wir in den vergangenen Monaten nicht oft genug zeigen, ‹Intermezzo› ist eines davon. Im Rahmen unseres Festivals ‹Extra Wochen› zeigen wir alle im Schnelldurchlauf. Das Festival läuft vom 20. August bis 3. Oktober. Mit einer Cocktailbar, Grill, Glace und vielem mehr. Der Vorverkauf beginnt am 10. Juni 2021.

Info

Pressestimmen

Das ist Fritsch, wie man ihn kennt: Gestikulieren, grimassieren, chargieren bis zum Exzess, und auch in Basel findet er ein Ensemble, das mit sichtlicher Herzenslust und mit viel Körpereinsatz mitspielt auf der Suche nach dem möglichst unmöglichen Ausdruck für das Verhalten eigentlich normaler Menschen.
Schweiz am Wochenende
Gezeigt wird dieser Tage die selten gespielte bürgerliche Komödie ‹Intermezzo› von Richard Strauss (Uraufführung 1924) in einer ebenso witzigen wie tiefgründigen Neuinszenierung von Herbert Fritsch. Der deutsche Schauspieler und Regisseur, der Anfang der 80er-Jahre in einer Schwulenrolle und einem Männerkuss halb Basel gegen sich aufbrachte, liebt noch immer das Spiel mit Provokationen und Unverschämtheiten. Doch statt diese offen auszutragen, hat er inzwischen in Richard Strauss seinen Meister gefunden: Das beziehungsreiche Spiel zwischen Text und Musik, für das der Opernkomponist bekannt ist, ermöglicht allerlei Doppelbödigkeiten und abgründigen Witz.
Basler Zeitung
Was Dirigent Clemens Heil mit dem beglückten Sinfonieorchester Basel und einem hochmotivierten Ensemble auf die Beine stellt, führt jedem Zwangsabstinenzler vom ersten Ton an vor Ohren, dass kein noch so gelungener Stream das Live-Erlebnis ersetzen kann.
Frankfurter Allgemeine
Regisseur und Bühnenausstatter Herbert Fritsch, bekannt für seine farbenfrohen Arbeiten, gelingt es, diese Komödie unterhaltend zu gestalten. (...) Zuerst muss die junge Schweizer Sopranistin Flurina Stucki als ganz grosse Entdeckung genannt werden. Scheinbar mühelos bewältigte sie mit facettenreicher und zur Rolle der Gattin Christine bestens passender Stimme ihre Aufgabe. Auch schauspielerisch gestaltete sie ihre Partie sehr überzeugend. Günter Papendell sang und spielte mit seinem flexiblen Bariton den nervösen und total der Musik verschriebenen Hofkapellmeister. Ein herrliches Paar.
Das Opernmagazin
Natürlich ist der mit sämtlichen Slapstick-Wassern gewaschene und Knallbonbon-Kaspereien ausgestattete Herbert Fritsch dafür die richtige Regie-Nummer! (...) Hier hat jede und jeder spezielle Ticks und szenische Tricks.
SWR 3
Mit Herbert Fritsch hat das Theater Basel einen Regisseur mit dem Ruf eines ‹Turbo-Kasperls› (Süddeutsche Zeitung) mit der Inszenierung betraut. Als ausufernder Slapstick-Impresario präsentiert er sich in seiner szenischen Bearbeitung (Regie und Bühne) von ‹Intermezzo› aber nicht – oder nur ansatzweise. Fritsch zeigt höchsten Respekt vor der Musik und hat sich auf eine atmosphärisch dichte und detailintensive Stimmungs- und Personenführung konzentriert. Und das ist ihm mit den überzeugend spielfreudig auftretenden (und musikalisch einnehmenden) Sängerinnen und Sängern bestens gelungen. 
SDA
Fritsch wollte hier kein grosses Ausstattungstheater, sondern ganz den Witz des Stücks herausmeisseln, aus der Szene, aus dem Text und aus der Musik heraus. Entstanden ist eine Art Revue mit einem sehr spielfreudigen Ensemble, das auch vor dem ein oder anderen Zotigen nicht zurückschreckt. 
Deutschlandfunk Kultur