Muriel
Gerstner
Bühne & Kostüme
Muriel Gerstner, 1962 in Basel geboren, absolvierte nach einer Lehre als Theatermalerin am Stadttheater Bern ein Studium für Kostüm- und Bühnenbild an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Seit 1990 arbeitet sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. für das Staatstheater Stuttgart, die Deutsche Oper Berlin und die Staatsoper Hamburg. 2000 begann ihre enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sebastian Nübling und dem Theatermusiker Lars Wittershagen. In dieser Konstellation entstanden mehrere Inszenierungen, darunter zwei Produktionen von Händl Klaus, die zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurden. Weitere Bühnenbilder entwarf sie u. a. für Barbara Frey, Claus Guth und Johan Simons. 2002 wurde Gerstner für ihre Ausstattung zu ‹John Gabriel Borkman› am Theater Basel zur Nachwuchsbühnenbildnerin des Jahres gewählt und erhielt 2006 die Auszeichnung als Bühnenbildnerin des Jahres für ‹Dunkel lockende Welt› in München. 1997 und 2000 erhielt sie den Eidgenössischen Förderpreis für Design, wurde 2007 mit Nübling und Wittershagen für ‹Dido und Aeneas› am Theater Basel mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet und vertrat die Schweiz auf der 11. Internationalen Quadriennale für Bühnenbild und Theaterarchitektur in Prag. Für die Salzburger Festspiele entwarf sie die Ausstattungen bei ‹Edward II.›, ‹Judith› und ‹Das Bergwerk zu Falun›. Am Theater Basel ist sie in der Spielzeit 25/26 die Ausstatterin bei ‹Don Quichotte›.