Meike
Hartmann
Sopran

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Biographie

Geboren in Tübingen, absolvierte Meike Hartmann ihr Gesangsstudium an den Musikhochschulen in Köln und Freiburg bei Prof. Dorothea Wirtz sowie das Bühnenexamen in Stuttgart bei Prof. Ulrike Sonntag. Anschliessend wurde die Sopranistin Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel. Hier gab sie neben Magdalena Kožená und unter dem Dirigat von Andrea Marcon ihr Debüt als Créuse in Charpentiers ‹Médée›. Mit dieser Partie gastierte sie auch am Opernhaus Zürich unter William Christie. In den folgenden Spielzeiten kehrte sie wiederholt als Gast nach Basel zurück, debütierte an der Staatsoper Stuttgart und wurde 2017/18 festes Ensemblemitglied am Theater für Niedersachsen in Hildesheim, wo Sie mit dem Künstlerpreis ausgezeichnet wurde. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Barock bis zur Moderne. Partien wie Susanna in Mozarts ‹Le nozze di Figaro›, Ännchen in Webers ‹Der Freischütz›, Jenny Hill in Weills ‹Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny›, Anne Frank in Grigori Frids ‹Das Tagebuch der Anne Frank›, der Female Chorus in Brittens ‹The Rape of Lucretia› sowie Elmira in Keisers ‹Croesus› zählen dazu. Zuletzt konnte sie als Merab in Händels ‹Saul› unter der Leitung von Michael Hofstetter begeistern. Sie musizierte mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester Basel und den Barockorchestern La Scintilla Zürich, La Cetra und Les Arts Florissants. Zu ihren wichtigsten Regisseur*innen zählen Vera Nemirova, Christof Loy, Nicolas Brieger und Sigrid T’Hooft. Derzeit bildet sie ihre Stimme bei Margreet Honig in Amsterdam weiter aus.

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