Esther
Dreesen-Schaback
Dramaturgie
Esther Dreesen-Schaback studierte an der Universität Hamburg Neuere Deutsche Literatur, Englischen Literatur und Kultur und schloss mit der Magisterarbeit «Getanztes Erzählen am Beispiel von John Neumeiers Ballett‚ ‹Nijinsky›» ab. Sie wurde gleichzeitig bei Angela Dauber, Ballettdramaturgin des Hamburg Balletts, während der Jahre 1996-2000 ausgebildet. Danach war sie ein Jahr beim Bayerischen Staatsballett unter Ivan Liška und Bettina Wagner-Bergelt als Assistentin der Dramaturgie sowie drei Jahre an der Oper Kiel als Assistentin der Intendanz tätig. Als freischaffende Ballettdramaturgin arbeitete sie mit den Stuttgarter Hauschoreographen Christian Spuck und Marco Goecke zusammen. Sie war Produktionsdramaturgin für Goeckes Werke ‹Beautiful Freak› (Hamburg Ballett), ‹Viciouswishes› (Stuttgarter Ballett), ‹Sonett› (Leipziger Ballett), ‹Orlando›, ‹Dancer in the Dark› (Stuttgarter Ballett), ‹Nijinsky› (Gauthier Dance Company) und ‹Der Liebhaber› am Staatsballett Hannover, wo sie von 2019 bis 2024 als Ballettdramaturgin wirkte. Von 2009 bis 2013 war sie für das Staatsballett Karlsruhe unter Birgit Keil als Ballettdramaturgin engagiert, wo sich die Zusammenarbeit mit Tim Plegge vertiefte und seine Arbeiten am Hessischen Staatsballett Wiesbaden/Darmstadt begleitete. Sie war zudem beim Kevin O‘Day Ballett am Nationaltheater Mannheim engagiert und erarbeitete zusammen mit Eric Gauthier in dem Kinofilm ‹Mackie Messer› (2018, dir. J. Lang) die Tanzsequenzen. Esther Dreesen-Schaback absolvierte 2019 ihr Staatsexamen an der Universität Heidelberg mit «Intermedial Adaptation of Shakespeare’s Romeo and Juliet – A Comparison with Kenneth MacMillan‘s ballet» und wurde am St. Raphael Gymnasium Heidelberg als Lehrkraft für Deutsch und Englisch übernommen. Seitdem arbeitet sie in ihren beiden Berufen gleichermassen.