David
Marton
Regie
David Marton, geboren in Budapest, studierte Klavier an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest und an der Hochschule der Künste in Berlin sowie Orchesterdirigieren und Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Nach Anfängen als Theatermusiker für Regisseure wie Christoph Marthaler und Frank Castorf entwickelte er eigene Musiktheater-Arbeiten. Er inszenierte sowohl an freien Spielstätten wie den Berliner Sophiensælen ‹Fairy Queen oder hätte ich Glenn Gould nicht kennengelernt› nach Henry Purcell und Thomas Bernhard, als auch am Wiener Burgtheater ‹Harmonia Caelestis› nach Péter Esterházy, dem Königlichen Schauspielhaus in Kopenhagen ‹Insomnia›, an der MC93 in Paris, an der Berliner Volksbühne ‹Wozzeck›, ‹Pelléas und Mélisande›, ‹HOWL – Ein Abend für Allen Ginsberg› und an den Münchner Kammerspielen, wo er 2015 das Opernhaus der Kammerspiele gründete. An der Opéra National de Lyon u. a. ‹Don Giovanni›, ‹La damnation de Faust›, ‹Dido and Aeneas Remembered› und am Opernhaus La Monnaie in Brüssel ‹Pique Dame› führt er regelmässig Regie. Zuletzt inszenierte er an der Bayerischen Staatsoper in München, an der Opera Ballet Vlaanderen in Antwerpen und Gent, am Theater an der Wien sowie am Opernhaus Zürich, wo er ‹L’Olimpiade› von Pergolesi als eine Oper mit Dokumentarfilm inszenierte, sowie an der Berliner Staatsoper Unter den Linden Uraufführung von Marc-André Dalbavies ‹Melancholie des Widerstands›. Am Theater Basel ist David Marton bei der Schweizer Erstaufführung von György Kurtágs ‹Fin de partie› zum ersten Mal zu Gast.