Birte
Schnöink
Schauspielerin

Birte Schnöink, geboren 1984, lebt als freie Schauspielerin in Berlin. Aufgewachsen ist sie in Delmenhorst, immer da wo du nicht bist. Sie studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin und debütierte als Sonja in ‹Verbrechen und Strafe›, inszeniert von Andrea Breth, bei den Salzburger Festspielen. Nach ihrem Studium ging sie fest in das Ensemble des Thalia Theaters Hamburg. Dort arbeitete sie u. a. mit den Regisseur*innen Jette Steckel, Leonie Böhm, Stefan Pucher, Nicholas Stemann, Bastian Kraft und Giacomo Veronesi, und wurde 2014 mit dem Boy-Gobert Preis für Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen ausgezeichnet. 2017 entstand dort auch zusammen mit Marie Rosa Tietjen die erste eigene Arbeit ‹Bilder deiner Grossen Liebe› von Wolfgang Herrendorf. Birte Schnöink ist auch im Film tätig. Ihre erste Filmhauptrolle hatte sie in der Selbstmordtragödie ‹Amour Fou› von Jessica Hausner. Der Film lief 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Reihe ‹Un Certain Regard›. Für Ihre Darstellung erhielt sie eine Nominierung beim österreichischen Filmpreis. Kurz vor dem Kinostart steht nun der Film ‹Das Mädchen mit den goldenen Händen› von Katharina Marie Schubert, der seine Premiere auf dem Filmfest in München 2021 feierte. Dort spielt Birte Schnöink neben Corinna Harfouch die Hauptrolle. ‹Verlorene Illusionen› ist ihre erste Arbeit am Theater Basel.