Benjamin
Wäntig Dramaturgie

Benjamin Wendig
© Christian Knörr

Benjamin Wäntig, geboren in Jena, studierte Musik- und Medienwissenschaft sowie Deutsche Literatur an der Berliner Humboldt-Universität und an der Università Ca’ Foscari in Venedig. Sein Studium schloss er mit einer Arbeit über die Orchestrierung der Opern Leoš Janáčeks ab. Während des Studiums hospitierte er in Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Staatsoper Hannover, an der Staatsoper Unter den Linden und an der Komischen Oper Berlin. Seine Laufbahn als Operndramaturg führte ihn bislang ans Theater Magdeburg, an die Staatsoper Unter den Linden und ans Saarländische Staatstheater in Saarbrücken. Er betreute Musiktheaterprojekte und diverse barocke, romantische und zeitgenössische Repertoiretitel, darunter die Uraufführungen von Salvatore Sciarrinos ‹Ti vedo, ti sento, mi perdo› (Regie: Jürgen Flimm) und von Gustav Holsts ‹Sita› (Regie: Jakob Peters-Messer) sowie Neuproduktionen von Janáčeks ‹Die Sache Makropulos› (Regie: Claus Guth) und ‹Jenůfa› (Regie: Damiano Michieletto), Tschaikowskis ‹Die Jungfrau von Orléans› (Regie: Julia Lwowski/Hauen und Stechen) sowie Wagners ‹Die Walküre› und ‹Siegfried› (Regie: Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka). Darüber hinaus hielt er Vorträge und hatte einen Lehrauftrag für Theatergeschichte an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee inne. Seit der Spielzeit 25/26 ist Benjamin Wäntig als Leitender Dramaturg der Oper Mitglied der Sparten- und der Theaterleitung des Theater Basel.