Die Nase
Oper

Oper in drei Akten von Dmitri Schostakowitsch nach Nikolai Gogol
Leider vorbei!
  • Eine Szene aus Die Nase
  • Eine Szene aus Die Nase
  • Eine Szene aus Die Nase

  • 1 Stunde 45 Minuten ohne Pause
  • Altersempfehlung: 12+
  • In deutscher Sprache
  • Mit deutschen Übertiteln / with English surtitles

Rastlose Gesellschaftssatire über ein verlorenes Körperteil

Als Kollegienassessor Platon Kusmitsch Kowaljow eines Morgens erwacht, ist etwas anders. Beim Blick in den Spiegel bemerkt er, dass er keine Nase mehr hat. Sie scheint durch die Gegend zu spazieren, was bald die gesamte Stadt in Aufruhr versetzt. ‹Die Nase› ist eine bissige Satire über die Hysterisierung einer Gesellschaft. Die Musik des 22-jährigen Dmitri Schostakowitsch ist überbordend, ideenreich und voll von groteskem Humor. Regisseur Herbert Fritsch widmet sich, nach seiner Inszenierung von Richard Strauss’ ‹Intermezzo›, abermals einer Oper der experimentierfreudigen 1920er/1930er Jahre.

Gemeinsam mit der Dramaturgie kuratiert das Basler Kulturhaus Bider&Tanner seit vielen Jahren den Büchertisch zu unseren Stücken. Jetzt ist diese Auswahl an Büchern, CD, DVD, Katalogen oder auch Noten jederzeit im Onlineshop zugänglich. Es lohnt sich, regelmässig zu stöbern.

B&T Büchertisch

Kommen Sie zum Probenbesuch, der Regisseur Herbert Fritsch und der zuständige Dramaturg kümmern sich persönlich um Sie. Im Anschluss laden wir Sie auf einen Apéro ein. Eintritt CHF 20.–, maximal 2 Stunden, für 50 Leute.

  • Datum: 20. November 2021, 10:00 Uhr

Kurz vor der Premiere, während der Endproben laden wir ein zu einem ersten exklusiven Einblick. In einer Einführung zu Beginn lernen Sie das künstlerische Team und den Sänger Hubert Wild kennen und erfahren mehr zu Stück, Stoff und Inszenierung. Anschliessend besuchen Sie eine Bühnenprobe.

  • Treffpunkt Foyer
  • 2 Stunden
  • In der Regel auf Deutsch
  • CHF 10.–
  • Termin: 23.11.2021, 18:30 Uhr

Tickets

Hören Sie die ‹Einführung zum Mitnehmen› für Stücke auf der Grossen Bühne und im Schauspielhaus! Abonnierbar auf Spotify, Apple Podcasts und Google Podcasts. Alle Folgen finden Sie in der Mediathek. Mehr

Mediathek

Termine folgen

Die unglaubliche motorische Energie von Dmitri Schostakowitschs Oper ‹Die Nase›, den ganzen Abend immer wieder neu befeuert vom grandios aufspielenden Sinfonieorchester Basel, wirkt nach. (…) Die neueste Basler Produktion hat schon nach der Premiere Kultstatus.
bz Basel
Mit den Halbmasken, Plastikfrisuren und den märchenhaften Kostümen von Victoria Behr schafft Regisseur Herbert Fritsch ganz bewusst eine künstliche, puppenhafte Welt, in der die Mimik überzeichnet und die Gestik übertrieben wird. Jeder Schritt ist choreographiert und perfekt auf die Musik abgestimmt. (…) Das Orchester spielt den ganzen Abend so präzise wie ein Uhrwerk. Die Protagonisten werden zu Spielfiguren: atemlos und ständig in Bewegung.
nmz Neue Musikzeitung
Die Basler ‹Nase› ist eine Riesengaudi. Die Scherze und Slapsticks steigern sich während den fast zwei Stunden bis hin zur choreographierten Applausordnung am Schluss und die schlicht geniale Musik von Dmitri Schostakowitsch sorgt für Tempo!
SRF 2 Kultur
Die Musik ist gespickt mit humoristischen Elementen und verbindet unterschiedlichste Musikformen: Das grosse Choralstück steht direkt nach einem Galopp, und eine Balalaika bildet den volkstümlichen Teppich für ein klassisches Lamento. (…) Beeindruckend ist, mit welcher Genauigkeit Musik und Theater in dieser Inszenierung aufeinander synchronisiert sind.
Basler Zeitung
Der Abend ist ein beeindruckender Leistungsbeweis des Basler Opernensembles, das den Einschränkungen der Pandemie mit Erfolg trotzt!
OnlineReports
Fritsch inszeniert mit der Musik. Deren Fülle an instrumentalen Tanznummern – vom Galopp bis zum Walzer – schöpft die Regie szenisch aus. (…) Man sieht die Karikatur – und man hört sie. Dies dank dem umsichtigen, detailversessenen und ungemein starken Dirigat von Clemens Heil.
Badische Zeitung