Aktuell

Sine Sole

von und mit: Franz Broich, Marie Löcker, Julia Kraushaar, Louisa Raspé  

  • 25. – 27. Juni 2021
  • Installation
  • Eintritt frei
  • mit Kontakttracing vor Ort, mehr zum Schutzkonzept

Sine Sole

Ich möchte nicht früher wach werden als der erwachende Tag.
Clarice Lispector

Schattendörfer – darunter versteht man Ortschaften, die sich in so schmalen Tälern befinden, dass die Sonne es eine Zeitlang im Jahr nicht schafft über die umliegenden Bergkuppen zu steigen. Manche dieser Dörfer haben riesige Spiegel auf die Gipfel aufgestellt, um das Sonnenlicht einzufangen und ins Dorf zu lenken. Jedoch sind diese Spiegel sehr anfällig und müssen regelmäßig gewartet werden. Eine Spiegelwärterin träumt vom Licht und von der Sonne. Davon, dass das Licht und seine Wärme das ganze Jahr in das Tal scheint. Es verbinden sich Lichtreflexionen mit Textreflexionen von Clarice Lispector und Louisa Raspé. Die Installation ‹Sine Sole› ist ein Versuch Licht auszustellen und erfahrbar zu machen.

Die Alte Billettkasse

Seit die Alte Billettkasse eröffnet ist, können Sie Ihren Theaterbesuch kombinieren mit dem Besuch einer Ausstellung – gratis! Bei Vorstellungen auf der Kleinen Bühne ist die Alte Billettkasse bis zum Vorstellungsbeginn, bei Vorstellungen auf der Grossen Bühne bis zur Pause für Sie offen.

Der Projektraum

Mit dem Umzug der Billettkasse ins Foyer entsteht die ‹Alte Billettkasse› als neuer Raum für neue Formate. Unter der Treppe vor dem Foyer zeigen wir Kunstprojekte, Installationen oder Ausstellungen zwischen Theater, sozialer Aktion und bildender Kunst. Die erste Saison erzählt unter dem Titel ‹Nach uns› von einer Welt, die sich nicht mehr nur um den Menschen dreht.

Die aktuelle Saison

‹Nach uns›. Kaum ein Fleck auf diesem Planeten ist noch vom Menschen unberührt. Gleichzeitig führt uns die Klimakrise deutlich vor Augen, dass die Ausbeutung der Erde Grenzen haben muss. Können wir uns eine Welt vorstellen, in der nicht mehr der Mensch das Zentrum unseres Denkens ist? Installationen und Interventionen gehen dieser Frage nach. Das Programm wird jeweils zwei Monate im Voraus veröffentlicht.

Der Standort

Die ‹Alte Billettkasse› liegt unter der Treppe, die vom Theaterplatz zur Elisabethenkirche führt. Im Zuge des Umbaus im Sommer 2020 werden Einbauten und Trennwände aus der bisherigen Billettkasse grösstenteils entfernt. So entsteht ein etwa 100 m2 grosser, offener Raum mit niedriger Decke und Unterlagsboden. Der Raum hat drei Zugänge: einen vom Foyer aus, einen vom Theaterplatz aus, der dem bisherigen Eingang in die Billettkasse entspricht. Der dritte Zugang ist über die kleine Terrasse links der Treppe.

Partner

Mit freundlicher Unterstützung von:

  • Stiftung Edith Maryon
  • GGG Benevol
  • Schöpflin Stiftung und Werkraum Schöpflin
  • Präsidialdepartement des Kantons Basel-Stadt, Kultur
  • Kanton Basel-Landschaft, Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion
  • Christoph Merian Stiftung
  • Max Kohler Stiftung
  • Ernst Göhner Stiftung
  • Sophie und Karl Binding Stiftung

Vergangene Ausstellungen

Intergalactica 25 1.–6. Juni 21 Even Wild Oats 2.–26. Mai 21 Rough Love 7.–25. April 21