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©Simon Hallström
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retten, was zu retten ist

Uraufführung/Auftragswerk
Schauspiel von Philippe Heule

Entstanden im Rahmen des Autorenförderprogramms «Stück Labor» am Theater Basel. Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

«Das Konzept ist veraltet, aber immer noch sehr wirksam: Die Musterfamilie, die sich in ihren eigenen Mustern verheddert – dabei will sie doch nur eines: immer noch schöner
wohnen. Hinter den Kulissen stecken echte Menschen, die verlernt haben zu leben, denn die totale Vermarktung hat sich auf ihr ganzes Leben ausgeweitet. Sie sind laienhafte Protagonisten, gefangen in einer Welt, die sie nicht durchschauen. Sie fühlen sich unbehaglich in ihrem Rollenspiel, niemals sind sie mit sich selbst deckungsgleich, immer stehen sie neben sich und unterziehen sich einer Warenprüfung. Sie sind Werbeträger einer Gesellschaft ohne festes Fundament, alles ist hier Provisorium und im Umbau begriffen, geprägt durch Vorgriffe und Rückgriffe ohne Halt.» Philippe Heule

Philippe Heule blickt hinter die Kulissen der Werbefamilie des Durchschnitts, gecastet nach den Gesetzen des Marktes, bekannt aus Werbefernsehen und von Flugblättern aller Art. Sie bietet uns die westliche Produktpalette zum Kauf an und letztendlich sich selbst – die Utopie der heilen Welt im Kleinen, in der Küche, am Esstisch, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer. Es ist eine rückwärtsgewandte, kleinbürgerliche Utopie: Biedermann im Baumarkt, das Leben als Heimwerkeridyll.

Der Schweizer Nachwuchsautor Philippe Heule studierte Regie an der ZHdK und war in der Saison 2015/2016 im Rahmen des Autorenförderprogrammes «Stück Labor» Hausautor am Theater Basel. Dieses Modell gibt jungen Autor_innen die Möglichkeit, im künstlerischen Dialog mit dem The­ater und seinem Ensemble ihr dramatisches Schrei­ben weiterzuentwickeln. Heule ist Gründungsmitglied des Theaterkollektivs helium x, hat bereits als Regisseur eigene Texte inszeniert und legt mit «retten, was zu retten ist» sein zweites Theaterstück vor.

Regie führt Felicitas Brucker, deren Inszenierung von Darja Stockers «Nirgends in Friede. Antigone.» 2015/2016 am Theater Basel zu sehen war und zu den Autorentheatertagen 2016 am Deutschen Theater Berlin eingeladen wurde.

Preisstufe II



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