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Spuk in der Villa Stern

Von David Gieselmann, frei nach der Revue von Friedrich Hollaender
Uraufführung/Auftragswerk

Musik und Songtexte von Friedrich Hollaender. Neue Dialogtexte von David Gieselmann. In deutscher Sprache. Altersempfehlung: Ab 11 Jahren.

Friedrich Hollaender, einer der erfolgreichsten Kabarettisten und Komponisten der Weimarer Republik, schrieb seinen «Spuk in der Villa Stern» im Jahr 1931. Mit bissigen Songs wie «An allem sind die Juden schuld» oder «Münchhausen» spielte er darin unverhohlen auf den aufkommenden Nationalsozialismus in Deutschland an, der als das eigentliche Gespenst umhergeht. Im Mittelpunkt: das Ehepaar Stern, das mit Spiessers verwandt und mit Neureichs verschwägert ist und kaum ahnt, wie sehr sich die Welt um sie herum im Umbruch befindet.

Hollaenders Revue, die seit ihrer Uraufführung nicht mehr auf der Bühne zu sehen war und nur in Teilen überliefert ist, wird am Theater Basel wiederauferstehen – in einer neuen Textfassung aus der Feder des für seine kritischen Unterhaltungskomödien bekannten Autors David Gieselmann. Eine rasante Tour de Force, in Szene gesetzt von Regisseur Christian Brey, der das Stück auf seine kabarettistische Spitze treibt und Opernsängerin Noëmi Nadelmann, Chansonnier Michael von der Heide sowie Ensemblemitglied Karl-Heinz Brandt gleich in mehrere Rollen schlüpfen lässt!

Preisstufe VI (von 30.– bis 102.–)

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