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Paradise Lost

Labor zur Untersuchung der Gegenwart

Old Europe bröckelt an allen Enden  – die Finanzkrise, Flüchtlingsströme und Terrorismus stellen die grundlegenden aufgeklärten Werte der westlichen Welt auf den Prüfstein. Das Gefühl der Bedrohung des paradiesischen Zustands von Frieden und materiellem Wohlstand zeigt sich an allen europäischen Wahlurnen. Die Reihe «Paradise Lost» wird Aspekte unseres Lebens untersuchen, die uns Anlass zur Sorge geben. Wie ändern sich unsere Vorstellungen von nationaler Identität, von Gerechtigkeit, Religion oder Urbanität?
 


#6 «Fake Fiction» im Juni 2017, Monkey Bar

Des Luxemburger Künstler Filip Markiewicz, der u. a. 2015 auf der Biennale in Venedig den Luxemburger Pavillon gestaltete, vereint in seinen Arbeiten Zeichnungen, Video, Installationen und Musik. In einem Work in Progress mit dem Schauspielensemble des Theater Basel reflektiert er die Arbeit von Schauspieler_innen im heutigen Europa und beleuchtet bissig und humorvoll die Interdependenzen von Politik und Popkultur, Terrorismus und Populismus. Seine Erkundungen in Basel zeigt er in einer einmaligen Performance, die die interdisziplinäre Reihe «Paradise Lost» beschliesst, auf der Bühne des Schauspielhauses.


#5 am 27. April 2017, 19.30 Uhr, Elisabethenkirche

Ist der Teil der Welt, den wir bewohnen, in einem paradiesischen
Zustand  oder ein sinkendes Schiff? Die Reihe «Paradise Lost» untersucht in jeder monatlichen Folge einen Aspekt unseres Lebens, der uns Anlass zur Sorge gibt. In der fünften Folge ist das Theater Basel in der benachbarten Elisabethenkirche zu Gast. Der Basler Autor und Islamwissenschaftler Joël László hat unter dem Titel  «Islam. Fantasien» Szenen über das Miteinander der
Religionen geschrieben, die der Regisseur Franz-Xaver Mayr einrichtet. Anschliessend spricht Joël László mit Frank Lorenz, einem der beiden theologisch Leitenden der Offenen Kirche Elisabethen. Danach Musik und Getränke in der Monkey Bar.

TEXT Joël László SZENISCHE EINRICHTUNG Franz-Xaver Mayr MIT Schauspieler_innen des Ensembles, Joël László, Frank Lorenz


#4 am 30. März 2017, 19.30 Uhr, Monkey Bar

Ist der Teil der Welt, den wir bewohnen, in einem paradiesischen Zustand oder ein sinkendes Schiff? Die Reihe «Paradise Lost» untersucht in jeder monatlichen Folge einen Aspekt unseres Lebens, der uns Anlass zur Sorge gibt. In der vierten Folge befragt die Autorin und Regisseurin Ivna Žic die Migrationsbiografien der Generation ihrer Eltern. Im anschliessenden Gespräch sind ausserdem Bilgin Ayata, Professorin für Politische Soziologie an der Universität Basel und Spezialistin für Migrationsthemen, und die Autorin Darja Stocker zu Gast. Danach Musik und Getränke.

INSZENIERUNG & TEXT Ivna Žic MIT Schauspieler_innen des Ensembles, Bilgin Ayata, Darja Stocker


#3

Ist der Teil der Welt, den wir bewohnen, in einem paradiesischen Zustand oder ein sinkendes Schiff? Die Reihe «Paradise Lost» untersucht in jeder monatlichen Folge einen Aspekt unseres Lebens, der uns Anlass zur Sorge gibt. In der dritten Folge widmet sich der Performer, Autor und Regisseur Daniel Cremer der Idee des Gartens: Unter dem Arbeitstitel «What would Rudolf Steiner do?» bietet er ein Trainingscamp für den Rückzug in die Abgeschiedenheit an und fragt, ob das im Angesicht vergangener und aktueller Kriege auch eine Verteidigungsstrategie sein kann. Im anschliessenden Gespräch mit Andreas Nütten, Dozent für Kulturlandschaft an der fhnw, und dem Autor Ashkan Sepahvand wird diesem Thema weiter nachgegangen. Danach turntable fuckups mit Engelherz in der Monkey Bar.

Lecture-Performance & Mysterienspiel

Von und mit Daniel Cremer, Leonie Merlin Young, Ingo Tomi, Rolf Romei

Diskussion

Andreas Nütten, Ashkan Sepahvand, Daniel Cremer, Katrin Michaels (Moderation)        



#2

MI 16. NOVEMBER 2016, 19.30 UHR, FOYER GROSSE BÜHNE

In der zweiten Folge wird unser unmittelbarer Lebensraum beleuchtet: Der Theaterplatz ist die Bühne für eine Konzert-Performance von Schorsch Kamerun, bekannt nicht nur als Theatermacher, sondern auch als Autor, Clubbetreiber und Sänger der «Goldenen Zitronen». Welche Verdichtungen, welche Normierungen im Stadtraum lauern und wie viel Subkultur in der Gegenwart Platz hat, fragt er in seiner musiktheatralen Aufführung und im Gespräch mit dem Architekten und Stadtplaner Jan Silberberger (ETH Wohnforum – ETH CASE). Im Anschluss Musik und Getränke in der Monkey Bar mit DJ Thom Luz.

VON & MIT Schorsch Kamerun, Katja Eichbaum, PC Nackt, Jan Silberberger, Schauspieler_innen des Ensembles, Studierenden der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW und anderen Profis mehr

In Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW


#1

DO 13. OKTOBER 2016, 19.30 UHR, FOYER GROSSE BÜHNE

Programmzettel

Der erste Abend beginnt mit einem vielstimmigen Panorama der zeitgenössischen Dramatik – mit Themen, die in den weiteren Folgen weiter befragt werden, und Texten von Autor_innen, die die Reihe teilweise weiterbegleiten werden: dem neuen Hausautor Dominik Busch, Thomas Köck, Joël László, Filip Markiewicz und Tine Rahel Völcker. Im Anschluss an die szenische Lesung spricht der Philosoph und Sozialwissenschaftler Sven Hillenkamp mit Manuela Boatca, Soziologieprofessorin an der Freiburger Universität, über das Thema seines neuen Buchs «Negative Moderne», in dem er Haltlosigkeit als Phänomen der Aufklärung und als persönliche Erfahrung untersucht. Seinen Ausklang findet der Abend in der Monkey Bar am Klosterberg, wo der Künstler Filip Markiewicz den Plattenspieler bedient.

MIT Sven Hillenkamp, Manuela Boatca, Carina Braunschmidt, Vincent Glander, Thomas Reisinger, Cathrin Störmer, Ingo Tomi, Simon Zagermann

SZENISCHE EINRICHTUNG Katrin Hammerl


CHF 20.-

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