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Operettencouch

Basel blickt auf eine langjährige Tradition im Bereich des Unterhaltungstheaters zurück – mit Küchlins Varieté-Theater im Zentrum, in dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts glanzvolle Revuen und Operetten mit internationalen Stars zur Aufführung kamen. An diese Tradition knüpft die «Operettencouch» in der Monkey Bar des Theater Basel an: In lockerer Baratmosphäre wird einmal im Monat eine in Vergessenheit geratene Operette vorgestellt – von der frechen Germanenburleske «Die lustigen Nibelungen» von Oscar Straus bis hin zu den mondänen, subversiven Jazzoperetten der 1920er- und 1930er-Jahre von Emmerich Kálmán oder Paul Abraham, von dem es Anfang der Saison auch «Die Blume von Hawaii» zu sehen gibt. Neben einer Einführung in das jeweilige Werk und seinen Kontext präsentieren Solist_innen des Opernensembles Höhepunkte aus Textbuch und Musik.
 


MO 8. Januar 2018: «Schwarzwaldmädel» (1917) von Leon Jessel

In einem verträumten Schwarzwaldstädtchen lebt das arme Bärbele – ein schwäbisches Aschenputtel samt Bollenhut – als Haushälterin bei Domkapellmeister Blasius Römer. Als zwei Wandermusikanten aus Berlin im Städtchen eintreffen und vom Domkapellmeister beherbergt werden, wird das kleine Örtchen gehörig durcheinandergewirbelt – und das Bärbele schliesslich zur Königin der Herzen. Uraufgeführt im Kriegsjahr 1917, traf Leon Jessels Heile-Welt-Operette einen Nerv der Zeit und wurde zum Welthit – der den jüdischen Komponisten später jedoch nicht vor der Ermordung durch die Nazis bewahren sollte.

Mit Karl-Heinz Brandt.


MO 26. Februar 2018: Die jiddische Operette: Abraham Goldfaden und seine Folgen

Die jiddische Operettentradition ist fast in Vergessenheit geraten – und ist doch ein wichtiger Baustein der Gattung Operette! Als einer ihrer Gründerväter gilt der «jiddische Shakespeare» Abraham Goldfaden mit seinen biblischen Operetten, darunter «Bar Kochba», «Shulamit» und «Die Opferung Isaaks». Zum Auftakt des Purimfestes 2018 begibt sich die Operettencouch auf Spurensuche: sie zeichnet den Weg der jiddischen Operette vom Schtetl zum Broadway nach und stellt in der lockeren Atmosphäre der Monkey Bar einige der Werke Abraham Goldfadens und seiner Nachfolger_innen vor – darunter Autoren und Komponisten wie Joseph Rumshinsky, Abraham Ellstein, Alexander Olshanetsky und Sholom Secunda.

Mit Hailey Clark, Anastasia Bickel, Karl-Heinz Brandt.

 

MO 26. März 2018: «Der Pusztakavalier» («Mágnás Miska») (1916) von Albert Szirmai

Grosse Aufregung im Schloss des Grafen Korláth: Rolla, die Tochter des Hauses, verliebt sich in einen Bürgerlichen, Iván Baracs! Da dem Paar verboten wird, zu heiraten, sinnt Iván Baracs auf Rache – und führt die adelige Familie mit einer irrwitzigen Idee an der Nase herum… Szirmais satirisch-humorvolle Verwechselungsoperette wird in der lockeren Bar-Atmosphäre der Monkey Bar vorgestellt, mit Mitgliedern des Ensembles.


Weitere Vorstellungen:

  • 9. April 2018: «Frühlingsstürme» (1933) von Jaromír Weinberger 
  • 7. Mai 2018: «Der Orlow» (1925) von Bruno Bernhard Granichstaedten
  • 11. Juni 2018: «Die Afrikareise» (1883) von Franz von Suppé

CHF 11.-

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