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Operettencouch

Basel blickt auf eine langjährige Tradition im Bereich des Unterhaltungstheaters zurück – mit Küchlins Varieté-Theater im Zentrum, in dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts glanzvolle Revuen und Operetten mit internationalen Stars zur Aufführung kamen. An diese Tradition knüpft die «Operettencouch» in der Monkey Bar des Theater Basel an: In lockerer Baratmosphäre wird einmal im Monat eine in Vergessenheit geratene Operette vorgestellt – von der frechen Germanenburleske «Die lustigen Nibelungen» von Oscar Straus bis hin zu den mondänen, subversiven Jazzoperetten der 1920er- und 1930er-Jahre von Emmerich Kálmán oder Paul Abraham, von dem es Anfang der Saison auch «Die Blume von Hawaii» zu sehen gibt. Neben einer Einführung in das jeweilige Werk und seinen Kontext präsentieren Solist_innen des Opernensembles Höhepunkte aus Textbuch und Musik.
 


16. Oktober 2017: «Ball im Savoy» (1932) von Paul Abraham

Eine verrückte Geschichte rund um Liebe, Sex & Paso doble. Mittendrin: ein frisch vermähltes Society-Paar, dessen Treue auf die Probe gestellt wird. Paul Abrahams Berliner Jazz- Operette «Ball im Savoy» (1932), die das ausgelassene Lebens gefühl der Weimarer Republik widerspiegelt, macht den Auftakt zur «Operetten couch», einer Reihe, die einmal im Monat dazu einlädt, eine in Vergessenheit geratene Operette kennenzulernen – in lockerer Baratmosphäre. Neben einer Einführung in das Werk und seinen Kontext werden Höhepunkte aus Textbuch und Musik präsentiert.

MUSIKALISCHE LEITUNG & KLAVIER Stephen Delaney
KONZEPT & MODERATION Pavel B. Jiracek
MIT Anastasia Bickel, Karl-Heinz Brandt

13. November 2017: «Die Herzogin von Chicago» (1928) von Emmerich Kálmán

Transatlantische Beziehungen à la Jazz Age: Eine ebenso quirlige wie steinreiche Amerikanerin und ein traditionsbewusster ungarischer Erbprinz prallen in Emmerich Kálmáns Operette «Die Herzogin von Chicago» mit voller Wucht aufeinander – ebenso wie jazziger Charleston auf Wiener Walzer und ungarischen Csárdás. Doch die Spannungen zwischen dem ‹modernen› Amerika und dem ‹alten› Europa lösen sich (auch musikalisch) in Wohlgefallen auf, wenn sich Prinz und Unternehmerstochter schliesslich vereinen … In lockerer Baratmosphäre stellt die «Operettencouch» diese in Vergessenheit geratene Operette vor.

MUSIKALISCHE LEITUNG & KLAVIER Stephen Delaney
KONZEPT & MODERATION Pavel B. Jiracek
MIT Hailey Clark, Kristina Stanek, Karl-Heinz Brandt

weitere Vorstellungen:

  • 4. Dezember 2017: «Die lustigen Nibelungen» (1904) von Oscar Straus
  • 8. Januar 2018: «Schwarzwaldmädel» (1917) von Leon Jessel
  • 26. Februar 2018: Die jiddische Operette: Abraham Goldfaden und seine Folgen
  • 26. März 2018: «Der Pusztakavalier» («Mágnás Miska») (1916) von Albert Szirmai 
  • 9. April 2018: «Frühlingsstürme» (1933) von Jaromír Weinberger 
  • 7. Mai 2018: «Der Orlow» (1925) von Bruno Bernhard Granichstaedten
  • 11. Juni 2018: «Die Afrikareise» (1883) von Franz von Suppé

CHF 11.-

Wir empfehlen auch

  • Die Blume von Hawaii

    Operette in drei Akten von Alfred Grünwald, Fritz Löhner-Beda und Emmerich Földes. Musik von Paul Abraham.

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