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©Sandra Then
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La forza del destino

Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Altersempfehlung: Ab 14 Jahre

In seinem atemlosen Opernkrimi «La forza del destino» erzählt Giuseppe Verdi die Geschichte dreier Menschen, die durch die Macht des Schicksals aneinandergekettet sind. Den Ausgangspunkt für die Handlung bildet der Beschluss eines unerbittlichen Patriarchen: Um den guten Ruf der Familie nicht zu verderben, verweigert der Marchese di Calatrava seiner Tochter Leonora die Ehe mit dem «exotischen» Südamerikaner Alvaro. Beim Fluchtversuch des Paares löst sich unversehens ein Schuss aus Alvaros Pistole, der den Marchese tötet. Die­ser schick­salhafte Un­fall bringt den Bruder Leonoras auf den Plan, der den Vater rächen will. Eine Hetzjagd beginnt, die geradewegs Richtung Abgrund steuert.

Verdi erzählt die Familientragödie vor dem Hintergrund einer von Krieg und Terror gezeichneten Gesellschaft und erfindet dabei eine collagenhafte Darstellung, die ebenso brüchig erscheint wie die Welt, die sie beschreibt. Motor der Handlung ist die bitterböse Ironie des Schicksals, die niemanden verschont. Verdis schonungslose Analyse des (begrenzten) Spielraums individuellen Handelns in Zeiten des Krieges macht die Oper zu einem bis heute aktuellen Meisterwerk.

Bei seiner Uraufführung 1862 in St. Petersburg löste «La forza del destino» Begeisterungsstürme aus, konnte sich international jedoch erst in einer überarbeiteten Fassung für die Mailänder Scala (1869) durchsetzen. Seitdem gilt das Werk als eine der musikalisch abwechslungsreichsten Partituren Verdis, die den tragischen Figuren auf ebenso effektvolle Weise wie den komischen Charakteren folgt und die gerade in den kriegstreiberischen Momenten, wie dem berühmten Trommlerlied «Rataplan», zu einer eindrücklichen Musik findet.  

Sebastian Baumgarten, einer der renommiertesten Regisseure seiner Generation, inszeniert mit «La forza del destino» erstmals eine Verdi-Oper. Die musikalische Leitung übernimmt der junge lettische Shootingstar Ainars Rubikis, der seit seinem Sieg beim Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerb international Erfolge feiert.

Mit freundlicher Unterstützung:

Preisstufe VII



03 La Forza del Destino_Akt 2 Finale Adagio_Chor und Extrachor des Theater Basel (Herrenchor), Elena Stikhina, Sinfonieorchester Basel, Ainars Rubikis 04 La Forza del Destino_AKT 3 Rataplan Chor und Extrachor des Theater Basel, Anaïk Morel, Sinfonieorchester Basel, Ainars Rubikis

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