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Klub Roter Oktober

Revolutionsreihe

Die Monkey Bar am Klosterberg 6 steht in der ersten Spielzeithälfte im Licht des roten Sterns: Zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution untersuchen Künstler_innen in Stücken, Lesungen und Konzerten, was uns heute von den Idealen der Revolutionäre bleibt. Utopien von Freiheit und Gleichheit, die damals ganz Europa bewegten? Der Versuch, in der Kunst ein neues Leben und einen neuen Menschen zu erfinden? Oder die blutige Herrschaft eines grossen Irrtums?


Dezember

FR 29. Dezember 2017, 21.30 Uhr:
Konzert: David Howald (Wien)
Die Musik des Sängers und Songschreibers David Howald ist wütend und feierlich, traurig und oft ein wenig grotesk, so als würden Nina Simone und Vic Chesnutt die «Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge» im Duett vortragen. Auf seinem gerade erschienenen, dritten Album «The Double», verbindet Howald Avantgardistisches und Theatrales mit Blues und krummer Elektronica, ohne dabei jedoch mit Song und Melodiösität zu geizen.
Billette CHF 11.–

Januar

SA 20. Januar 2018, 21 Uhr:
Maschinenkonzert
von Schorsch Kamerun
In Maschinenkonzerten mit Flugzeugen, Maschinengewehren, Nebelhörnern der Flotte und Fabriksirenen erfand der Proletkult in der jungen Sowjetunion eine neue Musik, die die proletarische Arbeit und ihre rasende Maschinisierung feierte. Schorsch Kamerun erfindet dieses Genre neu, vertont Lyrik der russischen Avantgarde und beleuchtet im anschliessenden Gespräch das Fortleben der Maschinen in den vergangenen hundert Jahren.
Billette CHF 11.–

SA 27. Januar 2018, 21 Uhr:
Sehen ist gut zu denken
Drei Gedankenläufe aus dem Rückenmark von Dziga Vertov, Ludwig Lejzer Zamenhof und Romeojulia von Joël László
Unser Hausautor Joël László geht in seinem Entwurf für den Klub Roter Oktober zwei Biografien nach, die sich 1917 und in Białystok kreuzen: Aus der Stadt im heutigen Polen stammen Ludwik Lejzer Zamenhof, der die Plansprache Esperanto erfand und 1917 in Warschau starb, sowie Dziga Vertov, der durch die Oktoberrevolution zum Film kam und mit seiner Ästhetik des Kinoauges eine eigene Bildsprache erfand.
Billette CHF 11.–

Vorschau auf den Februar

MO 5. Februar 2018, 19.30 Uhr:
Sawinkow und Schklowskij
In der letzten Ausgabe des Lesezimmers mit Prof. Dr. Thomas Grob vom Slavischen Seminar der Uni Basel stehen zwei Autoren im Mittelpunkt, die nicht nur zunächst glühende Befürworter der Revolution waren, sondern auch amtierende Vertreter der provisorischen Regierung nach dem Sturz des Zaren. Während der Terrorist Boris Sawinkow schliesslich gegen die Bolschewiki in den Krieg zog, war Schklowskij in der jungen Sowjetunion Professor für Kunstgeschichte, bevor er als Sozialrevolutionär in Ungnade fiel.
Billette CHF 11.–

MI 7. Februar 2018, 21 Uhr:
Iran 1917: Sentimentale Reise
Die Grossmacht Russland hält den Norden des Iran besetzt und spielt die verschiedenen Volksgruppen der Region gegeneinander aus. Ein Szenario, das wir heute unter veränderten Vorzeichen kennen. Viktor Schklowskijs Bericht seiner Erlebnisse als Kommissar der russischen Armee führt uns eindringlich die Willkür und Absurdität, den «Missklang der Kriege und Revolutionen», wie Majakowskij schreibt, vor Augen. Ausgehend von diesem Tatsachenbericht von 1917 begeben wir uns in den vergangenen hundert Jahren auf Spurensuche.
Billette CHF 11.–

DO 15. Februar 2018, 21 Uhr:
When stars make a revolution real
Der bildende Künstler Filip Markiewicz, der vergangene Spielzeit die Performance «Fake Fiction» im Schauspielhaus gezeigt hat, kommt mit dem neuen Album seines Musik-Alter-Egos Raftside zurück nach Basel: «Empty Star» entstand im Sommer 2017 nach den gewaltsamen Protesten während des G20-Gipfels in Hamburg. Er verbindet Songwriting der 60er-Jahre und Electro Synth Pop der 80er-Jahre, Surfrock-Gitarren und Electro Sampling.
Billette CHF 11.–

CHF 11.-


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