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Gloria!

Ballett von Richard Wherlock
Uraufführung

Ballett von Richard Wherlock. Musik von Giovanni Battista Pergolesi und Antonio Vivaldi. Altersempfehlung: ab 10 Jahren

Ein wahres Barockhighlight bietet dieser Ballettabend, bei dem Richard Wherlock nach «The Fairy Queen» (2012) und «Juditha Triumphans» (2015) wieder mit Andrea Marcons La Cetra Barockorchester und dem La Cetra Vokalensemble zusammenarbeitet. Das Ballett beginnt mit Giovanni Battista Pergolesis «Stabat Mater». Die Komposition ist benannt nach einem mittelalterlichen Gedicht, das die Muttergottes in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat. Als Pergolesi 1736 in einem Franziskanerkloster in der Nähe von Neapel starb, war er gerade mal sechszundzwanzig Jahre alt. Bis dahin hatte er eine steile Karriere als Komponist erlebt, vor allem seine Opern waren beim Publikum beliebt. Nach dem frühen Tod Pergolesis war es seine Version des «Stabat Mater», die seinen Namen unsterblich machte und bis heute zu den am häufigsten aufgeführten Werken geistlicher Kompositionen zählt.

Der Abend endet mit Antonio Vivaldis «Gloria» in D-Dur. Die Komposition entstand während Vivaldis Zeit am Ospedale della Pietà, etwa um 1716. In den zwölf Teilen des «Gloria» zeigt der Künstler die ganze Bandbreite seiner Meisterschaft zwischen festlichen, erhabenen Sätzen und zarten, durchsichtig instrumentierten Solopassagen. Vivaldis «Gloria» in D-Dur kann man als heiteres Glaubensbekenntnis bezeichnen. In diesem Ballett nimmt Richard Wherlock vor allem die Stimmungen der Musik auf und übersetzt sie in reine Bewegung, lässt Glück und Freude, Leid und Trauer durch die Körper seiner Tänzerinnen und Tänzer fliessen und tiefste Gefühlsregungen Gestalt annehmen.

Richard Wherlock: «Manche Erlebnisse enden in einem einzigartigen Glückszustand. Andere wiederum lassen uns in einem Zustand zurück, in dem uns Sorge und Trauer übermannen. Immer wieder im Leben gibt es Ereignisse, die uns gezwungenermassen über das Glück des Lebens und die Trauer des Todes nachdenken lassen.»


Partner des Ballett Theater Basel:

 

Preisstufe 10

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