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©Seraina Oppliger
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©Sabine Himmelsbach
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©Simon Hallström
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Community in Progress

Lecture- und Performance-Reihe von Kevin Rittberger

Ob als Managementstrategie oder Initiative von unten, von der Puerta del Sol bis zum Zuccotti Park, von der Ersten Internationalen in Basel 1869 bis zur Nachhaltigkeit alternativer Wohnprojekte sind Fragen von Mitwirkung und Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen virulent. Der Autor und Regisseur Kevin Rittberger beleuchtet in dieser Reihe lokale und globale Formen der Partizipation in Gegenwart und Geschichte und macht das Gemeinsame zum künstlerischen Ansatz: Er bringt unterschiedlichste Akteure zu unterschiedlichsten Formaten zusammen.

FOLGE 1
13. NOVEMBER 2015, 19.30 Uhr
«There is such thing as society» (Opening)
THEATER BASEL, FOYER GROSSE BÜHNE

Wie kann man gemeinsames Handeln organisieren? Was hat ein St. Gallener Kommunikationsmodell mit lokalem Empowerment in Basel und dem Geist sozialer Bewegungen zu tun? Performances treffen auf Lectures und stellen theoretische und praktische Ansätze vor.

VON UND MIT Barbara Horvath, Katja Jung, Dr. Sandra Vögel, Isabell Lorey, Sarah Schilliger, dem Performancekollektiv «New Neon Deal» (Bayerische Theaterakademie August Everding), Jonathan Bepler u.v.m.

Abendzettel Folge 1


FOLGE 2
FR 18. DEZEMBER, 19 Uhr, 20.15 Uhr & 21.30 Uhr
«Syntegrity» (Theater Basel meets Critical Media Lab)
CRITICAL MEDIA LAB IN DER HOCHSCHULE FÜR KUNST UND GESTALTUNG FREILAGER-PLATZ 1

Die zweite Folge «Syntegrity» in Kollaboration mit dem Critical Media Lab der Hochschule für Gestaltung und Kunst wird den Zuschauer auf eine Reise in die Zukunft mitnehmen, in der die Menschen mehrheitlich in selbstverwalteten “Commons” leben werden, um dem Klimawandel zu begegnen.

Gemeinsam mit dem Philosophen und Wissenschaftshistoriker Andrew Pickering, mit Forscher_innen des Labs, Schau-spieler_innen sowie Mitgliedern des Vereins «Neustart Schweiz» und der Hausgenossenschaft «Warmbächli» aus Bern umkreisen wir in einer gemeinsamen Performance die Fragen: Welche Regeln braucht ein «Common»? Wie organisiert man Selbst-Organisation? Wann wird Kontrolle für den einzelnen zur Bedrohung? Wie könnte eine vollkommen demokratisch und selbst-organisierte Gemeinschaft in Basel aussehen? Dabei werden auch Szenarien aus der Vergangenheit herangezogen, etwa die Kybernetisierung ganzer Nationalstaaten (Stafford Beer), komplexe und selbstorganisierende Prozesse anhand von epistemischen Spielzeugen visualisiert und mögliche Zukünfte atmosphärischer Environments und künstliche Welten erprobt.

Von und mit: Cathrin Störmer, Inga Eickemeier, Elias Ellinghoff, Steffen Höld, Andrew Pickering, Nicholas Mortimer, Martin Klöti, Tobias Willimann sowie Forscher_innen des Critical Media Lab Basel

Abendzettel Folge 2


FOLGE 3
FR 8. JANUAR 2016, 19.30 UHR
«Hacking Social Reality»
HeK
HAUS DER ELEKTRONISCHEN KÜNSTE
FREILAGER-PLATZ 9

Die Virtualität kann als Potentialität verstanden werden, als echte Domäne des Hackers. Die Fähigkeit und der Drang, Neues zu finden und zu erschaffen, ist das, was alle verbindet. Im Hacker Manifest wird das zu einem Klasseninteresse verbunden: Herkunft, Religion und Geschlecht sollen keine Rolle spielen. Freie Netze, freie Software und freie Hardware sind Stichworte aus der Bewegung. Aber was unterscheidet eigentlich die digitalen Commons von den traditionellen? Wie können auf einfache Weise lokale und freie Netzwerk-Allmenden gebildet werden? Welche Machtstrukturen gilt es zu enthüllen? Besteht die virtuelle Community nicht beinahe ausschließlich aus jungen, weißen Männern?

Die Netzkünstlerin Cornelia Sollfrank wird uns mit ihrer Textperformance «Die Hackerin als Künstlerin als Hackerin» gemeinsam mit Schauspielern aus dem Ensemble einen Einblick in die Community der Hacker und Cracker gewähren. Außerdem werden Mathias Jud und Christoph Wachter in ihrer Lecture Performance weitere Beispiele aus ihrer künstlerischen Arbeit folgen lassen. Beschließen werden wir den Abend mit einer Installation von Gordan, Selena Savicic und Philip Lammer.


VON UND MIT Cornelia Sollfrank, Mathias Jud/ Christoph Wachter, Gordan Savicic, Lisa Stiegler, Nicola Kirsch, Thiemo Strutzenberger, u.a.

In Kooperation mit dem HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)

Abendzettel Folge 3


FOLGE 4
DI 8. MÄRZ, 19.30 UHR
«Allmonde»
THEATER BASEL, FOYER GROSSE BÜHNE

Neben aktuellen Bezügen wird das Thema der Selbstorganisation und Selbstverwaltung in einen größeren historischen Zusammenhang gerückt. Mit dem französischen Philosophen Alain Badiou werden wir über das historische Datum der Tagung der Ersten Internationalen 1869 in Basel reflektieren, die das Ereignis der Pariser Kommune vorbereitet. Ist das "Rätesystem", 1869 entwickelt, auch in heutigen sozialen Bewegungen noch relevant? Wie kann man heute noch an der Idee des Kommunismus festhalten? Und welche Rolle spielt hierbei das Theater? 

In Georg Genouxs Lecture Performance «Furcht und Selbstverwaltung in der Ukraine» fragen wir uns dann: Wie lässt eine Machtübernahme von unten konkret erfahren? Wie lässt sich ein Staat nach dem Zusammenbruch als viele parallele, selbstorganisierte Welten beschreiben? 

Last but not least: Das eigens gegründete Komponistenkollektiv der Musik Akademie Basel wird für die letzte Folge von «Community in Progress» ein dezentrales Werk zur Aufführung bringen.  

VON UND MIT Alain Badiou, Georg Genoux, Kevin Rittberger, Corinna Popp, Isabelle Vodoz, Philippe Heule, einem Komponistenkollektiv der Musik Akademie u.v.m.

In Kooperation mit der Hochschule für Musik FHNW / Musik-Akademie Basel


CHF 20.-


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