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©Priska Ketterer
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Alcina

Dramma per Musica in drei Akten Musik von Georg Friedrich Händel. Unbekannter Bearbeiter, nach dem Libretto von Antonio Fanzaglia zu der Oper «L’Isola di Alcina» von Riccardo Broschi, nach Motiven aus dem Epos «Orlando furioso» (1516) von Ludovico Ariosto

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Altersempfehlung: Ab 14 Jahren

Im Barock galt die Bühne als Abbild des Lebens: In kaum einem anderen Zeitalter wurde derart nach der Versinnlichung und Verbildlichung der Welt in den Künsten gestrebt – so auch in «Alcina». Die Liebe in all ihrer überbordenden Kraft, aber auch die ihr innewohnende Gefahr der Abhängigkeit sind die über alle Zeiten hinweg aktuellen Themen von Händels 34. Oper «Alcina».
Die Zauberin Alcina herrscht auf ihrer Insel und hat die Liebe zu ihrer Sklavin gemacht. Junge Männer, die sich zu ihr verirren, werden bei Nichtgefallen in Tiere oder gar Felsen verwandelt; gefallen sie, dürfen sie für eine gewisse Zeit als Gespielen der Zauberin dienen, bevor auch sie das Schicksal der Verzauberung ereilt. Alcinas Macht gerät jedoch ins Wanken, als sich die Zauberin in Ruggiero verliebt. Der ist von der magischen Liebeskraft befallen, bis seine Verlobte Bradamante, als Mann verkleidet, auftaucht, um ihn aus den verführenden Fängen Alcinas zu befreien. Die Zauberin wird nun selbst zur Sklavin der Liebe. Sie muss zusehen, wie das wahre Gefühl zwischen Bradamante und Ruggiero all ihre Liebes-illusionen besiegt. Alcinas Zauber ist gebrochen, sie versinkt im Nichts.
Händels Komposition überzeugt durch ihren Abwechslungsreichtum und ihre erstaunlich genaue und vor allem individuelle Personen-zeichnung. Die Liebe, das Leid und die Sehnsucht der Figuren werden durch Händels Musik fühlbar und glaubwürdig wie kaum zuvor in seinen Werken.
Die musikalischen Qualitäten dieser wohl bekanntesten Oper Händels wird der Barockspezialist Andrea Marcon mit dem La Cetra Barockorchester Basel herausarbeiten. Die Regie liegt in den Händen der für ihre ebenso sinnlichen wie opulenten Inszenierungen bereits mehrfach ausgezeichneten Amerikanerin Lydia Steier.


Mit freundlicher Unterstützung: Stiftung zur Förderung der Basler Theater

Preisstufe VII



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