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KÖNIG LEAR |
| Vorstellungsort |
| Grosse Bühne |
| Premiere |
| 23.10.2003 |
| Vorstellungen |
| 29.10.2003, 20:00 Uhr |
| 06.11.2003, 20:00 Uhr |
| 10.11.2003, 20:00 Uhr |
| 14.11.2003, 20:00 Uhr |
| 23.11.2003, 19:00 Uhr |
| 25.11.2003, 20:00 Uhr |
| 29.11.2003, 20:00 Uhr |
| 09.12.2003, 20:00 Uhr |
| 14.12.2003, 19:00 Uhr |
| 20.12.2003, 20:00 Uhr |
| 30.12.2003, 20:00 Uhr |
| 11.01.2004, 16:00 Uhr |
| 18.01.2004, 19:00 Uhr |
| 28.01.2004, 20:00 Uhr |
| 14.02.2004, 20:00 Uhr |
| König Lear |
| Tragödie in fünf Akten von William Shakespeare |
Der greise, eigenwillige König Lear verteilt sein Reich an seine Töchter. Die sich in heuchlerisch schmeichelnden Lippenbekenntnissen überbietenden Schwestern Goneril und Regan teilen sich das gesamte Erbe, während Cordelia, die jüngste, nicht gewillt es ihnen gleichzutun, leer ausgeht und vom bitter enttäuschten Vater verstossen wird und ins Exil geht. Die älteren Schwestern brechen schon bald das Versprechen, ihren Vater wechselseitig bei sich aufzunehmen und verschliessen ihm ihre häuslichen Tore. So irrt der alte Mann, dessen Verstand sich verzweifelt gegen den aufkeimenden Wahnsinn wehrt, bei Nacht, Kälte und Sturm draussen im Niemandsland umher. Dort begegnet er Edgar, der sich verrückt stellt und vor der Welt verbirgt, seit er von seinem Halbbruder Edmund vor dem gemeinsamen Vater Graf Gloster verleumdet wurde. Die Geschichte Glosters und seiner beiden ungleichen Söhne, die Shakespeare als eine Parallelhandlung zu Lear und seinen Töchtern entwickelt, nimmt einen nicht minder unheilvollen Verlauf. Verraten durch Edmund wird Gloster auf Befehl Regans geblendet, als Strafe dafür, dass er Lear helfen wollte. Der blinde Gloster trifft, geführt von seinem Sohn Edgar, der sich noch immer verrückt stellt und den er nicht erkennt, auf den wahnsinnigen Lear. Beide Väter haben verblendet ihre aufrichtigen Kinder verstossen und den unaufrichtigen vertraut. Und weiter und weiter öffnet sich der Abgrund von Leid und Sinnlosigkeit. Es entsteht das Bild einer Welt, in der alle natürlichen Bindungen in Auflösung begriffen sind. Alle Parameter der Beurteilung geraten ins Wanken. Die Grenze von Zivilisation zu Barbarei ist schnell überschritten, die Stimme der Vernunft kaum noch vernehmbar. Chaos herrscht, metaphysische Obdachlosigkeit. Sebastian Nübling ist ab dieser Spielzeit Hausregisseur am Theater Basel. Er arbeitet eng mit der Bühnenbildnerin Muriel Gerstner und dem Musiker Lars Wittershagen zusammen. In dieser Konstellation entstanden am Theater Basel u.a. «Romeo und Julia», «Gier» und «John Gabriel Borkman» (eingeladen zum Berliner Theatertreffen 2002). |
| Regie Sebastian Nübling |
| Bühne und Kostüme Muriel Gerstner |
| Musik Lars Wittershagen |
| Video Jeanne Rüfenacht |
| Licht Hermann Münzer |
| Dramaturgie Julia Lochte |
| Regieassistenz Anna-Sophie Mahler |
| Bühnenbildassistenz Gisela Goerttler |
| Kostümassistenz Eva Butzkies |
| Inspizienz Sascha Kappler |
| Souffleuse Ulla von Frankenberg |
| Besetzung |
| König Lear Silvia Fenz |
| Goneril Susanne Abelein |
| Regan Kathrin Wehlisch |
| Cordelia Johanna Bantzer |
| Herzog von Cornwall Aljoscha Stadelmann |
| Herzog von Albanien Zbigniew Bryczkowski |
| Graf von Gloucester Vincent Leittersdorf |
| Graf von Kent Thomas Douglas |
| Edgar Daniel Wahl |
| Edmund Michael Finger |
| Oswald Wolfgang Brumm |
| Der Narr Johanna Bantzer |
| König von Frankreich (Video) N.N |
| Herzog von Burgund (Video) N.N. |
| Schliessen |