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| La Grande-Duchesse de Gérolstein |
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| Operette in drei Akten und vier Bildern von Jacques Offenbach. In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln |
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Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Das Second Empire stand im Uraufführungsjahr 1867 bereits kurz vor seinem Untergang. Doch die Bürger Frankreichs verdrängten den Ernst der Lage und besuchten massenhaft das Theater. «Das Publikum liebt die Kunst, daran ist nicht zu zweifeln, aber es liebt die heitere Kunst. Es soll sie haben», meinte Jacques Offenbach und hielt seinen Zeitgenossen den Spiegel vor, indem er in «La Grande-Duchesse de Gérolstein» die europäischen Zustände mit aufgeblasenen Machthabern, säbelrasselndem Militär und degenerierten Aristokraten aufs Schärfste karikierte.
Gerolstein, ein kleines, aber kühnes Grossherzogtum, erklärt dem Nachbarstaat den Krieg, und das aus einem einzigen Grund: Die kapriziöse Regentin langweilt sich und muss von den Regierungsgeschäften abgehalten werden. Von ihren intriganten Ministern wird ihr als zweite Ablenkungsstrategie zudem eine politisch opportune Heirat anempfohlen. Sie jedoch verliebt sich ausserplanmässig in den einfachen Soldaten Fritz, den sie flugs zum Gefreiten, Korporal, Fähnrich und Hauptmann ernennt und schliesslich als befehlshabenden General mit Adelstitel in den Krieg schickt. Doch allen- Avancen zum Trotz erhört Fritz die Grossherzogin nicht, sondern fühlt sich seiner Jugendliebe Wanda verpflichtet. Rasend vor Eifersucht schliesst sich die Regentin einem Mordkomplott ihrer Minister an: Der Emporkömmling soll sterben! Er überlebt, und sie muss eine bittere Erfahrung machen: «Wenn man nicht kriegt, was man liebt, dann muss man lieben, was man kriegt.»
In der Partie der Grande-Duchesse kehrt Anne Sofie von Otter nach Basel zurück. Sie singt unter der Stabführung von Hervé Niquet, dem international gefragten Konzert- und Operndirigenten mit Schwerpunkt auf französischer Musik. In Szene gesetzt wird der grosse Entwurf eines kleinen Reiches von Christoph Marthaler, dem Schweizer Meister des skurrilen Witzes, dem Verehrer der Nachtschattenseite des Humors.
Musikalische Leitung: Hervé Niquet
Inszenierung: Christoph Marthaler
Bühne und Kostüme: Anna Viebrock
Chor: Henryk Polus
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Mit: Anne Sofie von Otter, Agata Wilewska, Karl-Heinz Brandt, Rolf Romei u.a., dem Chor des Theater Basel und dem Kammerorchester Basel
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Musikalische Leitung Hervé Niquet
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Inszenierung Christoph Marthaler
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Bühnenbild Anna Viebrock
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Kostüme Sarah Schittek
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Musikalische Assistenz Giuliano Betta
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Regie-Mitarbeit Joachim Rathke
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Licht Hermann Münzer
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Chor Henryk Polus
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Dramaturgie Brigitte Heusinger
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Malte Ubenauf
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Dramaturgieassistenz Christine Steinhoff
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Korrepetition Rolando Garza
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Iryna Krasnovska
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Giuliano Betta
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Regieassistenz Ulrike Jühe
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Bühnenbildassistenz Blanca Radoczy
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Bühnenbildhospitanz Olivia Joss
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Regiehospitanz Tim Jentzen
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Kostümhospitanz Claudia Irro
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Inspizienz Jean Pierre Bitterli
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Beleuchtungsinsoizienz/Übertitelung Claudia Christ
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Besetzung
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Grossherzogin Anne Sofie von Otter
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Fritz Norman Reinhardt
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Prinz Paul Rolf Romei
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Baron Puck Karl-Heinz Brandt
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General Boum Christoph Homberger
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Wanda Agata Wilewska
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Botschafterin Altea Garrido
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Honorarkonsulin Carina Braunschmidt
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Pressesprecher Jürg Kienberger
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Ein Pianist Bendix Dethleffsen
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Privatsekretär Ueli Jäggi
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Waffen-und Notenhändler Raphael Clamer
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