| Meldung vom 17. Dezember 2009 |
| Jahresbilanz des Theater Basel 2008/2009 |
| Der Präsident des Verwaltungsrats, Dr. Martin Ch. Batzer, sowie die Verwaltungsdirektorin, Danièle Gross, und der Direktor, Georges Delnon, stellten am 17. Dezember 2009 die Jahresrechnung der Saison 2008/2009 vor. In der Saison 2008/2009 konnte das Theater Basel einen Besucherzuwachs von 11'231 Besuchern verbuchen. Insgesamt wurden 176'166 Zuschauer gezählt (Vorjahr 164'935). Es wurden insgesamt 627 Vorstellungen angeboten (Vorjahr 620). Die Besucherauslastung betrug total 61 % (Vorjahr 58 %). Die Besucherauslastung nach Bühnen betrug auf der Grossen Bühne 69 % (Vorjahr 61 %), dem Schauspielhaus 51 % (Vorjahr 60 %) und der Kleinen Bühne 51 % (Vorjahr 42 %). Die Besucherauslastung nach Sparten betrug in der Oper 70 % (Vorjahr 55 %), dem Schauspiel 48 % (Vorjahr 52 %) und im Ballett 66 % (Vorjahr 74 %). Die Zahlen des Budgets (Ertrag CHF 53’541’000 / Aufwand CHF 54'395’000) basieren auf dem Indexstand 1. Januar 2008. Im Budget ist die Teuerung auf den Personal- und Sachkosten für die Periode 1. Januar 2009 bis 31. Juli 2009 nicht berücksichtigt. Die Jahresrechnung 2008/2009 weist bei einem Ertrag von CHF 54'639’881 und einem Aufwand von CHF 54'796’726 einen Jahresverlust von CHF –156’845 aus. Im Vergleich zum Budget kann erfreulicherweise ein besseres Ergebnis ausgewiesen werden, was im Wesentlichen auf die höheren Vorstellungseinnahmen und auf die Auflösung von Rückstellungen und Fonds zurückzuführen ist. Der Staatsbeitrag des Kantons Basel-Stadt betrug CHF 30,8 Mio. Zusätzlich wurde ein Beitrag für die Orchesterdienstleistungen von CHF 6,3 Mio. ausgerichtet. Neben den Staatsbeiträgen leistet der Kanton Basel-Stadt indirekte Beiträge in Form von gebundenen Aufwendungen für die Liegenschaften von CHF 1,2 Mio. (Vorjahr CHF 1,3 Mio.), unentgeltlicher Überlassung der Liegenschaften von rund CHF 3 Mio. Vorjahr CHF 3 Mio.) und Unterhaltsleistungen von CHF 0,3 Mio. (Vorjahr CHF 0,3 Mio.). Für die Sanierung der Untermaschinerie wurde ein Sonderkredit bewilligt. In der Spielzeit 2008/2009 wurden dafür CHF 6,2 Mio. eingesetzt. Der Staatsbeitrag des Kantons Basel-Landschaft betrug CHF 4,7 Mio. und enthält einen Sonderbeitrag von CHF 0,4 Mio. für die Produktion «Carmina Burana», die in Augusta Raurica aufgeführt wurde. Die Vorstellungseinnahmen konnten auf CHF 8,6 Mio. (Vorjahr CHF 7,5 Mio.) erhöht werden, was insbesondere auf die hervorragende Auslastung der Produktionen «Fliegender Holländer», «Hair» und «Orlando Furioso» zurückzuführen ist. Auch die Produktion «Carmina Burana» trug zu diesem Erfolg bei. Das Eigenkapital beträgt CHF 3'804’000 (Vorjahr CHF 4'077’000). Es setzt sich zusammen aus zweckgebundenen Fonds, statutarischen Reserven, freien Reserven und dem Bilanzverlust. Der Eigenfinanzierungsgrad (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) ist leicht zurückgegangen auf 28% (Vorjahr 30%). Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad (eigene Einnahmen im Verhältnis zum Gesamtaufwand) konnte erneut erhöht werden und beträgt 23% (Vorjahr 21%). Diese Erhöhung ist auf die gestiegenen Vorstellungseinnahmen zurückzuführen. Der Geschäftsbericht der Theatergenossenschaft Basel steht auf der homepage des Theater Basel unter www.theater-basel.ch/geschaeftsbericht/ zum Download bereit. |
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